Obwohl der Skateclub Luxembourg seit mehreren Jahren im Skatepark „Péitruss“ zu Hause ist, trugen die Veranstalter ihren international bekannten Contest an der Place de l’Europe aus. Der Grund dafür sind die umfangreichen Bauarbeiten im Petruss-Tal, und somit die schwere Zugänglichkeit zum Skatepark.
Eine Vielzahl an Skatern aus dem In- und Ausland reisten an, um sich mit ihren besten Tricks das Preisgeld in Höhe von bis zu 20.000 Euro zu sichern. Mit von der Partie war der Belgier Axel Cruysberghs, der das Königreich anlässlich der Olympischen Spiele in Tokio vertrat. Seine Konkurrenten, der Österreicher Chris Pfanner, der Australier Dustin Dollin, der Schweizer Jan Hirt, der Niederländer Douwe Macaré oder auch der Franzose Victor Pellegrin lieferten sich am Wochenende einen harten Wettkampf. Doch auch sehr junge Anfänger scheuten die Teilnahme am Contest nicht und ließen sich kaum von einem Sturz kleinkriegen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das sogenannte „Street Skateboarding“, also wenige Rampen, stattdessen urbanes Mobiliar wie Bänke, Treppen und Geländer. Auf über 1.000 m2 konnten sich die „Rider“ austoben, trainieren und im Contest beweisen. Ähnlich wie beim Eiskunstlaufen bewertete eine mehrköpfige Jury die besten Tricks.
Trotz Trainings war es nicht immer einfach, so mancher Skater verlor beim ersten Anlauf sein Board oder stürzte gekonnt zu Boden, um nur wenige Sekunden später weiterzufahren. Auch das gehört zum Skaten dazu. Dem Veranstalter war daran gelegen, die breite Öffentlichkeit mit ins Geschehen einzubinden. Dies gelang bestens, viele Zuschauer fanden den Weg zur Place de l’Europe und verbrachten dort viele gemütliche Stunden zwischen Chillen, Feiern und Zuschauen. Auch die Kleinsten und Neulinge kamen auf ihre Kosten. Sie konnten aus erster Hand von erfahrenen Skatern lernen und ihre ersten Runden auf einem Skateboard drehen.
Nach dem Wettbewerb am Samstag wurde bis spät in die Nacht gefeiert. Unter dem Motto „Kein Festival ohne Party!“ kamen die Fans von Technosounds mit dem „Ultraschall Collective“, einem in Luxemburg ansässigen Team aus fünf dynamischen DJs, auf ihre Kosten. Die Philharmonie ihrerseits lud zur „End of Season Party“ ein. Außerdem trafen sich Liebhaber guter Musik auf der Afterparty „Under the trees“ vom Team des „Gudde Wëllen“.
Zu Demaart









































































































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