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Papst erkennt Missbrauch in Irland als «schweren Skandal» an

Papst erkennt Missbrauch in Irland als «schweren Skandal» an

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Papst Franziskus ist am Samstag zu einem zweitägigen Besuch in Irland eingetroffen. Die Reise des Pontifex in das katholische Land wird überschattet von den Missbrauchsskandalen in der dortigen Kirche.

Papst Franziskus hat zu Beginn seiner Irland-Reise den Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche verurteilt. Er könne nicht umhin, «den schweren Skandal anzuerkennen, der in Irland durch den Missbrauch von Minderjährigen durch Mitglieder der Kirche verursacht wurde, die beauftragt waren, sie zu schützen und zu erziehen», sagte das katholische Kirchenoberhaupt am Samstag in seiner ersten Rede im Dublin Castle unter anderem vor Mitgliedern der Regierung und Kirchenvertretern. Die zweitägige Reise findet im Rahmen des Weltfamilientreffens statt, wird aber von einer Reihe von Missbrauchsskandalen überschattet. Mit Spannung war erwartet worden, ob der Papst das Thema offen ansprechen wird.

Franziskus beklagte, dass kirchliche Autoritäten versäumt hätten, «mit diesen abscheulichen Verbrechen angemessen umzugehen». «Die Kirche in Irland hat in der Vergangenheit und in der Gegenwart eine Rolle bei der Förderung des Wohlergehens von Kindern gespielt, die nicht verdunkelt werden darf», sagte der Pontifex.

Regierungschef Leo Varadkar rief Franziskus dazu auf, seinen Einfluss zu nutzen, um für «Gerechtigkeit und Wahrheit» in den Missbrauchsfällen der katholischen Kirche in Irland und weltweit zu sorgen. Den Worten müssten Taten folgen. Die Wunden seien noch immer offen. «Wir bitten Sie, den Opfern und Überlebenden zuzuhören. Wir wissen, Sie werden das tun.»

J.C. KEMP
1. September 2018 - 9.48

Alle diese Geistlichen, so weit sie noch leben, entlasse, exkommunizieren und den Gerichten überstellen. Die Archive des Vatikans mit allen Meldungen von derartigen Vorfällen an die entsprechenden Staatsanwaltschaften weiterreichen und sich nicht hinter einem Beichtgeheimnis verbergen.

Elektriker
26. August 2018 - 15.04

Den Worten müssten Taten folgen: Gott kan euch nicht vergeben,denn er hat die Straftaten ja zugelassen. Das einzige was hilft ist,aus der Vatikanskasse jedem Opfer 500000 Euro zukommen lassen und die Straftäter an einem Gericht verurteilen wie jeder normale Bürger .

Ujheen
25. August 2018 - 18.49

@ Jacques Zeyen Do muss ech Iech mool eng Kéier Recht ginn!

Jacques Zeyen
25. August 2018 - 15.14

Irland ist doch kein Einzelfall und auch die Zeitspanne in der sich das ominöse Zölibat auf irgend eine Weise rächt, zieht sich wie ein roter Faden durch die katholische Geschichte. Wieso sollte dieser Heilige das ändern,wenn all die Heiligen vor ihm nur weggeschaut haben.Neben anderen Heldentaten wie die Geschichtsbücher uns lehren. Und was ist der Unterschied zwischen einem Skandal und einem "schweren" Skandal.Anstatt medienwirksam im Gefängnis Füsse zu waschen,sollte der Hirte aus Argentinien seinen Angestellten den Kopf waschen und die Dogmen welche sich gegen die Natur richten,also fast alle,aufheben. Das wär doch mal ein Ding.