Headlines

Gedenkzeremonie in Luxemburg: „D’Enn vum Grousse Krich“

Gedenkzeremonie in Luxemburg: „D’Enn vum Grousse Krich“
Ein Blumengebinde zur Ehrung der Gefallenen des Ersten Weltkrieges, in Luxemburg auch als „de Grousse Krich“ bezeichnet. Fotos: Alain Rischard

Am 11.11.1918 unterzeichneten Vertreter des Deutschen Kaiserreiches und der Entente einen Waffenstillstand: Der Erste Weltkrieg war – zumindest im Westen Europas – beendet. 100 Jahre später wurde am Sonntag in vielen Ländern Europas dieses Tages gedacht, so auch in Luxemburg am Monument für die gefallen Luxemburger Legionäre, der „Gëlle Fra“.

Eine Kranzniederlegung durch das großherzogliche Paar, passende musikalische Umrahmung und eine Ansprache von Staatsminister Xavier Bettel, dies in Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus Regierung und Parlament sowie des diplomatischen Korps; dies war das Programm der gestrigen Zeremonie, zu der sich auch viele Touristen gesellten, die so, egal ob aus Frankreich, Belgien oder Deutschland stammend, demonstrierten, dass auch nach zwei Weltkriegen das friedliche Zusammensein, und sei es nur, um die Schönheiten der Stadt Luxemburg an einem verregneten Sonntag zu betrachten, der europäische Normalfall geworden ist.

Jetzt weiterlesen! !

Für 0.99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Sie sind bereits Kunde?

Nico Wildschutz
13. November 2018 - 14.40

Danke für den Hinweis Herr Huttert. Wir haben den Artikel verbessert. Nico Wildschutz

Eric HUTTERT
12. November 2018 - 12.02

Ein wenig korrekte historische Darstellung kann man aber von einem Journalisten erwarten. Am 11.11.1918 wurde entgegen dem Artikel kein Friedensvertrag unterzeichnet, sondern ein Waffenstillstand. Die Übersetzung von Armistice ist ja auch "Waffenstillstand" und nicht "Friedensvertrag". Ein solcher wurde erst 1919 in Versailles unterzeichnet. Ich bin erstaunt dass ein Journalist des Tageblattes sich so irren kann. Eric HUTTERT