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ForumGedanken zum Jahr der Eisenbahn oder wenn die Realität den Wunsch zunichtemacht

Forum / Gedanken zum Jahr der Eisenbahn oder wenn die Realität den Wunsch zunichtemacht
Hier wäre 1982 auch unsere abgeschleppte Lok vorbeigekommen. Ein paar Wochen vor der Aufgabe des Personenverkehrs zwischen Gouvy und Bastogne am 2. Juni 1984 ist der Triebwagen 4334 bei Buret, das auf Luxemburgisch Beirig heißt, unterwegs. Heute verläuft auf der Bahntrasse ein Fahrradweg. Foto: René Birgen

Das Jahr 2021 soll nach dem Willen der Europäischen Union zum Jahr der Eisenbahn werden und es soll dem Schienenverkehr endlich auch in der Praxis der Platz erteilt werden, den die Politik ihm in ihren Sonntagsreden so gerne zuweist.

Das Schienennetz ist in den letzten Jahren mit der Forderung der Politiker nach kostendeckendem Betrieb und der Förderung des Straßenverkehrs immer grobmaschiger geworden, sodass man heute kaum mehr von einem „Netz“ sprechen kann. Es ist also kaum verwunderlich, dass heute z.B. in Deutschland mehr als die Hälfte der Menschen noch nicht Bahn gefahren sind, wenn die nächste Haltestelle sich 50 Kilometer vom Heimatort befindet. Wie grobmaschig das Eisenbahnnetz geworden ist, soll hier anhand von einem Beispiel gezeigt werden.

Im Jahr 1960

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jean-pierre goelff
27. August 2021 - 19.14

...vun Bieckerich bis an d'Staadt,op d'Gare,fir vun do mam Zuch op Treïer ze fuëren,daat waar direkt,ouni Klimbim!An dun koum den gringen Fränzi,an ewell muss ech 2-mol emsteigen!Flott fir eeler Leit(ech hun der 78 op der Lee stoën!)Duërfir sin eis Bussen nei ugestrach,daat ass immens wichtig!