Das Nationale Gesundheitslabor LNS verzeichnet für die 29. Kalenderwoche (19. bis 25. Juli) einen starken Rückgang der Infektionsfälle mit der Coronavirus-Mutante P.1, die gemeinhin als Gamma-Variante bezeichnet wird. So habe es im Vergleich zur Vorwoche 65 Prozent weniger Infektionen mit dieser Virus-Spielart gegeben. Gleichzeitig seien die Infektionsfälle mit der Coronavirus-Variante B.1.617.2 – von der WHO Delta-Variante genannt – weiterhin leicht angestiegen. Laut dem LNS weise diese Mutante seit der 24. Kalenderwoche eine steigende Tendenz auf. Noch immer sei sie die vorherrschende Virusvariante in Luxemburg. Insgesamt wurden in 73,7 Prozent der Tests aus der Woche 29 die Delta-Variante entdeckt, in 23,9 Prozent die Gamma-Variante. Die Alpha-Variante B.1.1.7 macht 2 Prozent der positiven Tests aus der repräsentativen Bevölkerungsgruppe aus, wie das LNS schreibt.
Von den insgesamt 566 hierzulande festgestellten Infektionen in der 29. Kalenderwoche habe das LNS 62,9 Prozent, was 356 Proben entspricht, analysiert. In 13 Fällen waren die Personen zweimal geimpft, wie dem neuesten „Revilux“-Bericht zu entnehmen ist.
Zu Demaart
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