Tageblatt: Obwohl Hunde zu den Fleischfressern gehören, ist ihnen der Mehrwert von Kräutern sehr wohl bewusst. Ein Beispiel dafür ist das Grasfressen. Handelt es sich hierbei um ein natürliches Verhaltensmuster?
Dr. med. vet. Simone Mousel: Es handelt sich durchaus um eine normale Verhaltensweise. Manche Hunde fressen aus Gewohnheit oder Langeweile immer mal wieder Gras, andere Vierbeiner fressen wiederum Grashalme bei Übelkeit und Unwohlsein, um Erbrechen herbeizuführen. Die Ballaststoffe im Gras können zudem die Verdauung unterstützen. Aufregung oder Stress kann ein weiterer Grund sein.
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