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MedienFrançois Koepp: Verschiedene Horeca-Betriebe fürchten um ihre Existenz

Medien / François Koepp: Verschiedene Horeca-Betriebe fürchten um ihre Existenz
François Koepp Archivfoto: Editpress/Lisa Folschette

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Die Situation der Horeca-Betriebe sei dramatisch. Das sagt François Koepp am Donnerstagmorgen im RTL-Interview. Um die laufenden Kosten während einer zweiten Schließung zu decken, bräuchte die Branche weitere finanzielle Unterstützungen.

Die Horesca sei nicht über die Möglichkeit einer erneuten Schließung des Horeca-Bereiches überrascht. „Wir haben ein gutes Verhältnis mit der Regierung und wissen Bescheid“, sagt François Koepp, Generalsekretär der Horesca, am Donnerstagmorgen im RTLInterview. Falls die tägliche Zahl der Neuinfektionen bis zum Wochenende nicht unter die 500er-Marke fällt, wird das Parlament am Montag neue Covid-19-Maßnahmen einführen – darunter auch eine erneute Schließung der Horeca-Betriebe. „Wir hoffen natürlich, dass wir nicht schließen müssen, aber wenn die Zahlen weiterhin so steigen, dann bin ich ein wenig pessimistisch.“ Koepp rechne mit der Schließung am Mittwoch oder Donnerstag.

Eine erneute Schließung sei für die Horeca-Unternehmen „eng immens batter Pëll“. „Unsere Branche muss jetzt das schlechte Verhalten verschiedener Betriebe und Personen ausbaden“, bedauert Koepp. Die Situation sei dramatisch: „Wir kriegen sehr viele Anrufe von verzweifelten Menschen, die um ihre Existenz Angst haben.“ Für den Generalsekretär sei es wichtig, dass die angekündigten finanziellen Unterstützungen auch sofort mit dem Gesetzestext am Montag eingeführt werden.

„Horrorszenario“

In einem „Horrorszenario“, in dem ein Betrieb zwei Monate schließen müsse, bräuchte das Unternehmen ein Jahr, um sich finanziell zu erholen. Die Horesca habe ihren Mitgliedern geraten, weniger Ware zu kaufen, um nicht auf einem Restbestand sitzen zu bleiben. Ein Drittel der Kosten stehe aber so oder so an. Die Horesca fordere deshalb bei einer erneuten Schließung, dass die Betriebe ihre Schulden später bezahlen könnten – vor allem das Decken der Miete sei wichtig.

Grundsätzlich habe sich die Restauration und Hotellerie gut erholt, allerdings seien vor allem die Restaurants, die vom Mittagstisch abhängig sind, in einer schwierigen Situation. Takeaway und Lieferung gewinne immer mehr an Bedeutung. Unabhängig vom Coronavirus rechne Koepp in Zukunft mit mindestens einem Tag Home-Office pro Woche. „Dann müssen wir uns anpassen“, sagt Koepp, „und ich rate jedem Betrieb, der die Möglichkeit hat, Essen zum Mitnehmen oder als Lieferung anzubieten, das auch zu machen.“

Luss
20. November 2020 - 0.52

Frolick, schämen Sie sich für ihren Kommentar.

Nomi
19. November 2020 - 21.38

Wann d'Propriétaeren net freiwelleg de Loyer roofsetzen, dann soll Gambia eppes ennerhuelen ! Waat huet den Propriétaer dovun, wann den Lokataer Faillite geht an keen nei'en Bail zu staanen kennt ?

Leila
19. November 2020 - 18.19

Passt dieses pauschalisierende Vorurteil (wer nichts wird...) auch auf Wirte, die sich ihre (vernünftigen) Kunden aussuchen und jetzt vielleicht mit bluten müssen?

Jeanchen
19. November 2020 - 17.55

Die für diesen Sektor verantwortlichen Hern Koepp und Rix sollten mal genauer ihre verschiedenen Mitglieder unter die Lupe nehmen, es gibt solche die sehr ernst und pflichbewusst mit Hygiene umgehen können,respekt, aber diejenigen die das überhaupt nicht stört was Einschränkungen und Pflichten betrifft, sollten ihren ruppigen Läden sofort schliessen müssen. Ausserdem gibts noch andere Klein und Mittelbetriebe in Luxusburg die auch ihre Probleme bewältigen müssen, nicht nur Horeco & Co.

frolick
19. November 2020 - 12.59

Hunderte gehen jedes Jahr bankrott, das ist normal in diesem Business. Wer nichts wird, wird Wirt.

J.Scholer
19. November 2020 - 10.26

Ich kann die Sorgen von Herrn Koepp verstehen , nicht verstehen kann ich trotz Vorschriften noch immer Betriebe dieses Sektors verbalisiert werden.Noch weniger verstehe ich die Bürger die trotz Ausgangssperre sich auf unseren Straßen ,Cafés, Bars tummeln und glauben über allen Vorschriften stehen zu müssen. Probleme die eng mit dem Sektor , den Herr Koepp vertritt, zusammenhängen.