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Luxemburg„Es wurde Zeit verschwendet“: Junge Grünen fordern mehr politischen Einsatz beim Thema mentale Gesundheit 

Luxemburg / „Es wurde Zeit verschwendet“: Junge Grünen fordern mehr politischen Einsatz beim Thema mentale Gesundheit 
Die Klimakrise oder auch der Krieg in der Ukraine lösen laut „déi jonk gréng“ vor allem bei jungen Menschen Zukunftsängste aus Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Die psychische Gesundheit von Menschen auf die politische Agenda bringen und mit dem Tabu rund um mentale Krankheiten brechen: Dafür wollen sich „déi jonk gréng“ einsetzen. Am Freitag präsentierten sie konkrete Maßnahmen zum Erreichen dieser Ziele.

Mehr als fünf Jahre hat es gedauert, um die Tarife für eine Kostenübernahme von Psychotherapien in Luxemburg festzulegen. Nach ewigem Hin und Her zwischen dem Dachverband der Psychotherapeuten „Fapsylux“ und der Gesundheitskasse griff der Minister für soziale Sicherheit, Claude Haagen, durch und legte den Betrag von 144 Euro für eine rund einstündige Sitzung fest. Ein entsprechender Vorentwurf zur Rückerstattung der Psychotherapie wurde Ende Dezember vom Regierungsrat gebilligt.

Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, findet die Jugendorganisation von „déi gréng“ und bedauert gleichzeitig, dass sich die Verhandlungen so lange hingezogen haben. „Es wurde viel Zeit verschwendet“, stellte Amy Winandy, Sprecherin bei „déi jonk gréng“, auf der Pressekonferenz am Freitag fest. Die Jugendorganisation will die Politik dazu auffordern, die mentale Gesundheit zur politischen Priorität zu machen. Denn das war laut den jungen Grünen in den vergangenen Jahren nicht der Fall.

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