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Stolpersteine in Esch (1)Erinnerungen an die Familie Adler: von der Brillstraße 38 nach Auschwitz

Stolpersteine in Esch (1) / Erinnerungen an die Familie Adler: von der Brillstraße 38 nach Auschwitz
Die Stolpersteine für die Familie Adler wurden 2013 vom Künstler Gunter Demnig eingesetzt Foto: Editpress-Archiv/Pierre Matgé

In der Escher Brillstraße 38 liegen drei Stolpersteine vor dem ehemaligen Schuhladen und Wohnort der jüdischen Familie Adler. Sie erinnern an Léon, Léon Marc und Maria Helena.

Der Vater Léon Adler kam am 18. Juli 1886 in Polen zur Welt und heiratete Eugénie Einhorn. Das Ehepaar ließ sich noch vor dem 1. Weltkrieg in Luxemburg nieder. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor. In Esch/Alzette eröffnete das Ehepaar ein Schuhgeschäft.

Aus einer Tageblatt-Anzeige vom 1. Februar 1929 geht hervor, dass zu dieser Zeit das Geschäft von der avenue de la Gare 14 in die Brillstraße 38 verlegt wurde. Ein Sohn der Familie, Léon Marc Adler, geboren 1912, studierte ab 1931 Ingenieurwesen in Paris und lebte dann in Amiens.

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Robert Hottua
10. August 2023 - 12.29

Guten Tag Frau Mathias, die von Ihnen erwähnte "monströse" Ideologie wurde ab 1933 vom unfehlbaren päpstlichen "Luxemburger Wort" begrüsst und bejaht. Der Erzeuger dieser bösartigen Ideologie hatte sie 1924 in seinem Weltbestseller beschrieben und angekündigt. ▪ Die europäischen Machtstaaten (Luxemburger Wort, 01.09.2009) (...) Bereits in seinem Hassbuch "Mein Kampf" von 1924 kündigte der menschenverachtende Diktator seine diabolischen Pläne, die zu unermesslichem Leid und Leiden in Auschwitz, Hinzert, Stalingrad, Bastogne, Warschau, Tambow und anderswo geführt haben, an. Doch HITLER, der "grosse Diktator" (CHAPLIN), wurde nicht ernst genommen. Von keinem einzigen europäischen "Machtstaat" (WEBER). (Ady RICHARD, Luxemburger Wort, 01.09.2009) War also die Begrüßung und Bejahung im päpstlichen "Luxemburger Wort" ein nicht ernstzunehmendes Statement? Beliebt der Papst zu scherzen? MfG Robert Hottua