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EschEin prall gefülltes Programm beim dritten Escher „Familljendag“

Esch / Ein prall gefülltes Programm beim dritten Escher „Familljendag“
Spielerisch wurden Kinder an die Herausforderungen des CGDIS herangeführt Foto: Editpress/Carlo Catena

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Die dritte Auflage des Escher „Familljendag“ ging am Samstag – ganz gemäß dem Motto „4 Plazen, 1 Fest“ – an vier Standorten über die Bühne: im Seniorenheim „Op der Léier“, auf der place la Résistance, dem Schulhof der Brillschule und in der Alzettestraße. Organisiert wurde das Fest von der Escher Gemeinde und dem „Service de coordination sociale“. Pech hatten die Veranstalter nur mit dem Wetter. 

Trotz teils starkem Regen ließen sich die zum Fest angereisten Familien mit ihren Kindern die Laune nicht verderben, denn das angebotene Programm konnte sich durchaus sehen lassen. Neben kulinarischen Spezialitäten standen sowohl musikalische, kreative und künstlerische Aktivitäten, aber vor allem ein geselliges Miteinander im Vordergrund.

Neben Konzerten, Spielen und anderen Angeboten stand beim „Familljendag“ vor allem das gesellige Beisammensein im Fokus
Neben Konzerten, Spielen und anderen Angeboten stand beim „Familljendag“ vor allem das gesellige Beisammensein im Fokus Foto: Editpress/Carlo Catena

Saif Settif und Cindy Rodrigues waren für die Moderation verantwortlich. Naomi Ayé, Finalistin von „The Voice“ Frankreich, eröffnete mittags auf dem Resistenzplatz mit sanften Gesangs- und Klavierklängen die Feier. Es folgten bis abends Konzerte der Künstler Jayo Brudjez, Maz und Delphine. Cinéma du Sud von der „Fondation Chrëschte mam Sahel“ führte soziale und humanitäre Filme vor. An den Ständen der Vereinigungen Rescued Food Smoothie, Atelier Mesa, BiBSS, Ludoland, Transition Minett, Ambulanz Wonsch oder des FC Commune konnte man allerlei nützliche Informationen sammeln.

In den zwei in der Alzettestraße nebeneinander aufgestellten Zelten der „Social Gaming asbl“ und des Schachclubs „Rochade Reine“ konnte jeder Interessent seine spielerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Während bei der Escher „Espérance“ Turner mit Übungen aufwarteten und die Kinder sich beim Sackwerfen austoben konnten, stand in der Brillschule Yoga für Kids und für Personen mit eingeschränkter Mobilität des „Service égalité des chances“ auf dem Programm.

Für Escher Vereinigungen war der Familientag die ideale Gelegenheit, sich vorzustellen
Für Escher Vereinigungen war der Familientag die ideale Gelegenheit, sich vorzustellen Foto: Editpress/Carlo Catena

Mit Infoständen und Ateliers präsent waren zudem die ASTI, die Ligue médico-sociale, Photophore, „Je peux voter“, die Netzwerke Abrisud, Upfoundation und Okaju sowie die „Eltereschoul“. Bei Kiddy Event standen Bungee und Trampolin für Kinder hoch im Kurs und bei der „Maison relais“ Gesichtsmalerei und ein Kreativatelier. Das Escher CGDIS war seinerseits mit Wasserwerfern für Kinder vor Ort und gab interessante Details über das ausgestellte Löschfahrzeug.

Im und rund um das Seniorenheim wurde bei „Jardinons ensemble“ mit Kreavert die Gartenverschönerung geübt. Dem „Mosaïque Club Senior“ oblag hier die Ausstellung von „GigantEsch“, außerdem gab es eine Einführung in Tai-Chi des Escher Judovereins, eine Vorstellung „Yoga du rire“ und ein Auftritt des Jugendensembles „Mandolinn & Gittar Esch“. Auch Sandy Botsch, Hello Dolly, die „Servior Drummerten“ und die „Escher Sängerfrënn“ gaben ein geselliges Stelldichein, während die „Biergaarbechtermusek“, „Les amis de l’accordéon“ oder die Truppe „Line-Dance & Circle Dance Fit60plus“ für das nötige Ambiente bei den älteren Mitbewohnern des Seniorenheims sorgten. Nicht zuletzt wartete die Vereinigung „EducAction CapVert“ mit Pfannkuchen und Waffeln auf. 

Wem bei diesem gut gefüllten Programm langweilig wurde, war demnach selber schuld. Nur etwas besseres Wetter hätten sich die Organisatoren schon gewünscht.