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Ein Auto für alle: Sechs Monate „Flex“-Carsharing in Luxemburg

Ein Auto für alle: Sechs Monate „Flex“-Carsharing in Luxemburg

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Im September des vergangenen Jahres hat die CFL ein neues Carsharing-System fürs gesamte Land vorgestellt. Seit fast drei Jahren bietet die Stadt Luxemburg ein ähnliches Projekt unter dem Namen «Carloh» an, das nur für die Hauptstadt gedacht ist. CFL Flex geht aber darüber hinaus. Über ganz Luxemburg sind 20 Stationen verteilt.

Die erste Bilanz des CFL Flex fällt eindeutig positiv aus. Bisher werden rund 300 Kunden gezählt. Mit dem neuen Projekt ergibt sich für die Kunden eine noch größere Flexibilität, denn das Angebot besteht dann nicht mehr nur aus Zug und Bus, sondern ebenfalls aus Autos. Ziel der CFL ist es, mit dem flächendeckenden Carsharing die Mobilitätskette der CFL zu vervollständigen. Die Zielgruppen sind laut dem Geschäftsführer von CFL Mobility, Jürgen Berg, nicht nur Jugendliche, sondern ebenfalls Familien oder Grenzgänger, die vorübergehend ein Auto benötigen: «Die meisten Haushalte verfügen über zwei oder mehrere Autos und mit unserem System ist das zweite Auto nicht mehr unbedingt notwendig.»

Als Zweitwagen optimal

CFL Flex ist aber keinesfalls mit einer Mitfahrgelegenheit zu verwechseln. Der Kunde entscheidet, wann er ein Auto reservieren will und wen er mitnehmen möchte. Die Bedienung ist sehr einfach (siehe Extra). Auch die Tarife (siehe Extra 2) sind so gestaltet, dass Flex-Carsharing deutlich günstiger ist als ein eigener Wagen.
«Sowohl der Sprit als auch die jährliche Wartung, das Säubern der Wagen und die Versicherung sind in den Preisen inbegriffen. Fällt der Spritstand auf unter 30 Prozent, hat der Kunde die Möglichkeit, mit einer Tankkarte, die sich im Innern des Autos befindet, zu tanken», erklärt Berg. Falls ein Kunde einen Wagen zu schmutzig hinterlässt, der gereinigt werden muss, werden ihm diese Ausgaben allerdings verrechnet.

Zurzeit kann man das Auto nur dort wieder abstellen, wo man es gemietet hat. Fahrten von A nach B sind also bisher noch nicht möglich, doch CFL Mobility arbeitet daran, um dies so schnell wie möglich umsetzen zu können. Ein genaues Datum ist aber noch nicht bekannt.


EXTRA: Bedienungsanleitung

Um Flex-Kunde zu werden, sind nur wenige Klicks notwendig. In weniger als 15 Minuten kann man bereits im Flex-Wagen sitzen. Nachdem sich der Kunde online eingeschrieben hat und Fotos von seinem Personalausweis und seinem Führerschein hochgeladen hat, läuft fast alles automatisch.

Nach der Online-Einschreibung muss der Interessierte sich einmal zu einem CFL-Schalter begeben, sodass die Daten überprüft werden können und der Kunde erhält dann seine Flex-Karte, die als Schlüssel für den Wagen dient. Anschließend kann der Kunde einen Wagen über die CFL-App, die Internetseite der CFL oder per Telefon reservieren. Ab dem Zeitpunkt ist alles ganz einfach. Bevor man losfährt, soll man des Weiteren überprüfen, ob sich keine Kratzer oder Spuren von einem Unfall am Wagen befinden. Bei der Reservierung gibt der Kunde an, wie lange er den Wagen nutzen will. Steigt man ins Auto, ist es, als ob man auf seinen eigenen Wagen zurückgreifen würde. Kommt etwas Unerwartetes dazwischen, kann sich der Nutzer an das Callcenter wenden.


EXTRA 2: Die Tarife

Flex Basic
Monatliche Grundgebühr: 0 €
Erste und zweite Stunde: 5,80 €/Stunde
Ab der dritten Stunde: 3 €
1-20 km: 0,40 €/km
Darüber hinaus: 0,45 €/km

Flex Gold

Monatliche Grundgebühr:
20 €
Erste und zweite Stunde: 4,80 €/Stunde
Ab der dritten Stunde: 2 €
1-20 km: 0,35 €/km
Darüber hinaus: 0,40 €/km

Flex Gold +

Für Kunden mit einem Jahresabo für Bahn/Bus
Monatliche Grundgebühr:
10 €
Erste und zweite Stunde: 4,80 €/Stunde
Ab der dritten Stunde: 2 €
1-20 km: 0,35 €/km
Darüber hinaus: 0,40 €/km

Tamars
12. Mai 2018 - 21.35

Mei flex autoen heescht manner parkplaatzen fir eis ? et as lo schon Horror fir bei verschidden Garen eng parkplaatz ze kreien an dann kritt een och nach plaatzen weggeholl duerch dat doten. Also ech fannen et quatsch

Elektriker
12. Mai 2018 - 17.34

Et waer besser CFL giff sech mol em genuch Parkplazen bei hiren Garen beméien an nit ereischt am Joer 2023 well da kaschten se schons erem daat duebelt. Die 4 Euro investéieren ech léiwer an een Zuchticket wie an een Elektro-Auto deen mol keng Stonn kan fueren.