Nachdem am Donnerstag bekannt wurde, dass Jean-Marie Halsdorf positiv auf das Coronavirus getestet wurde, scheint das Virus jetzt seinen Weg in die Petinger Gemeinde gefunden zu haben. Sechs Mitglieder der Gemeinde sitzen mittlerweile mit einem positiven Testergebnis zu Hause. Davon gehören drei dem Petinger Schöffenrat an: Raymonde Conter-Klein, Bürgermeister Pierre Mellina, und der bereits bekannte Fall Jean-Marie Halsdorf – alle drei von der CSV. Das bestätigt Mellina dem Tageblatt gegenüber.
„Die Santé hat mich am Wochenende angerufen und gesagt, ich solle mich frühestens am Donnerstag testen lassen, vorher hätte es keinen Sinn“, sagt der Bürgermeister. Jean-Marie Halsdorf, der schon am vergangenen Freitag positiv getestet wurde, habe ihn beim Contact-Tracing-Team als Kontaktperson angegeben. Die beiden saßen nämlich am vergangenen Freitag zusammen im Petinger Schöffenrat. Mellina habe am Freitag dieser Woche dann sein positives Resultat erhalten. Auch Raymonde Conter-Klein habe sich am Donnerstag testen lassen, aber vor Mellina das positive Testergebnis bekommen.
Mellina behauptet, dass sich alle während der Schöffenratssitzung an die nötigen Schutzmaßnahmen hielten. „Wir saßen mit Masken zu fünft auf drei Meter Distanz in einem großen Raum“, sagt Mellina. „Natürlich kann es dort passiert sein, aber jetzt zu spekulieren, geht ein bisschen weit.“
Das Virus hat sich in der Petinger Gemeinde allerdings nicht nur unter Politikern verbreitet: Auch das Sekretariat ist mit drei positiv getesteten Menschen betroffen. „Für mich ist es relativ klar, dass die erste Infektion im Sekretariat nicht von Herrn Halsdorf stammt – das sind meiner Meinung nach zwei unterschiedliche Cluster“, sagt Mellina. Es sei gut möglich, dass die Mitarbeiter sich gegenseitig angesteckt haben, so der CSV-Politiker weiter.
Die Arbeit der Politiker gehe allerdings weiter. „Ich habe absolut keine Symptome und fühle mich gut – ich werde die nächsten zehn Tage also von Zuhause aus arbeiten“, sagt Jean-Marie Halsdorf. Der heutige Schöffenrat soll deswegen über Videokonferenz stattgefunden haben.
Zu Demaart
Den 29. Januar ass et dach een Patt ginn fir ca. 30 Leit. Et kinnt jo sinn dass déi 6 Leit sech do ugestach hunn.
Dort wo viele Menschen zusammenkommen ist, trotz Mundnasenschutz,, logischerweise die Ansteckungsgefahr höher. Dass aktive Gemeindepolitiker die tagtäglich mit Menschen in Kontakt kommen, wie so Viele im öffentlichen Sektor, stärker dem Virus ausgesetzt und gefährdet sind , dürfte wohl jedem verständlich sein. Darüber muss man sich nicht auch noch lustig machen.
Wann de schäfferot flaach leit, Bm an 2 schäffen, ass en net fonctiounsfäheg. Da muss de Bm en ersatz aus dem gemengerot nominéiren. 1 conseiller als Bm ff.
wéi, d'éischt schlemmen houscht beim dr an an der chamber, an da guer keng symptomer am schàfferot??? bei mir dauert en schlemmen houscht wochelaang, also dén ouni corona... an ouni chamber...
Dieses Jahr wird es wohl keinen Karnevalsumzug geben, sondern einen Coronaumzug sowie digitale Trink und Prunksitzungen.