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Forum / Die Macht des Nichtwissens
 Foto: Editpress-Archiv

„Die Herren Call-Girls“ heißt ein 1971 publizierter satirischer Roman von Arthur Koestler über „die globetrottenden Eierköpfe, die Stars des akademischen Jet-Set“. Die quer um den Erdball von „Wissenschaft-Kongressen“ zu „interdisziplinären Symposien“ hetzen, um ihre Theorien feilzubieten und ihre Zukunftsprognosen in möglichst düsteren Farben auszumalen.

Eine Einladung zu den Tempeln der Meinungsmache, etwa die Chatham-House-Treffen, die COP-Konferenzen, die Lindauer Nobel-Tage oder die Davos-Happenings für Kapitalisten, Politiker und Gretas, bekommen vornehmlich die neuen Kassandra und andere Vorreiter der Apokalypse. Je pessimistischer die Prognose, je mieser die skizzierte Aussicht, desto gefragter sind die Call-Girls der Wissenschaften.

Die meisten Menschen identifizieren sich am liebsten mit düsteren Propheten. Selbst, wenn diese sich nachweislich irrten. Etwa Paul Ehrlich, der 1968 in seinem Bestseller „Population Bomb“ behauptete, der Kampf gegen eine weltweite Hungersnot ginge in den 70er Jahren verloren. Oder Rachel Carson, die 1962 den Tod aller Singvögel voraussagte.

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HTK
9. September 2020 - 15.16

Richtig. "Vermissen sie den Dodo oder die Dronte?"fragte einst Midas Dekkers,Biologe und Autor ( der Zahn der Zeit ). Aussterben liegt in der Natur und ist so zuverlässig wie der Sonnenuntergang. Auch wir,die Erfinder der Moral,stehen auf der Liste.Da können wir Marsmissionen starten bis soviele wir wollen.Es liegt nur an uns wie schnell dieses Verschwinden vor sich geht. Und wie sagte Will Smith ( Schauspieler ) "Was ist die oberste Frage die jedes Lebewesen sich täglich stellt? Es ist nicht Gott,oder Freunde oder Feinde.Es ist die Frage : Was gibt es heute zu essen? Sobald wir diese Frage nicht mehr beantworten können,haben wir nie mehr Kopfschmerzen. Und da steht die Weltbevölkerung an erster Stelle und nicht erst seit gestern.

Grober J-P.
4. September 2020 - 21.05

SGP. Nichts wurde gestreut, Düngemittel schon lange nicht mehr. Haben auch Futterplätze eingerichtet, aber seit 2 - 3 Jahren ist die Vielfalt der Vogelarten hier sehr zurückgegangen. A propos dürrer Rasen, sie müssen wohl in der Nähe einer Quelle wohnen, habe seit Mai nur einmal mähen müssen, bin nicht der einzige in der Nachbarschaft. Kohlmeisen ja, Spatzen ja und das jede Menge, Blaumeisen nix, Rotkehlchen nix, Rotschwänzchen nix, Bienen nix. Sie leben dort wohl in einem Paradies. Ach ja, der Birnbaum vom Nachbarn ist brechend voll, seine Apfelbäume auch nur sehr spärlich behangen. Keine grüne Panik, nur Lagebericht, haben Sie sich schon mit einem Getreidebauern unterhalten?

Stop Grüne Panik
3. September 2020 - 12.34

@ Herr Grober, Unsere Blaumeisen begrüssen uns noch immer auf dem Balkon, das Rotkehlchen das mich im Frühjahr beim Garten umgraben begleitet hat sass neulich noch unter der Hecke, die Kohlmeisen hatten 2 mal Nachwuchs dieses Jahr in unserem Nistkasten im Garten. Eine Biene hat mich gestochen, das hab ich gemerkt als Allergiker. Schon in den 1970ern hab ich mich damals bei meinen Eltern noch über den dürren Rasen im August gefreut,, es gab kein Streit wer mähen soll. Äpfel hab ich keine, aber machen Sie mal einen Abstecher durch die Steinseler Obstanlage, die Äste brechen ab weil Sie die Äpfel und die Zwetschgen überbelasten. Dicke Spatzen sitzen in der Dachrinne zu duzenden. Ich weiss nicht was Sie in Ihrem Garten gestreut haben, Herr Grober.

Grober J-P.
3. September 2020 - 10.20

Keine Ahnung was der Herr Minister A.D. uns sagen möchte. Er scheint das Wissen für sich entdeckt zu haben. Stelle nur fest mit meinem beschränkten Wissen, Blaumeisen in unserem Garten nix mehr, Rotkehlchen nix mehr, Äpfel an unseren Bäumen nix mehr, Bienen an den Blüten nix mehr, Rasen rund ums Haus nix mehr herrlich brauch nicht mehr zu mähen, ein Taubenpärchen taucht immer öfters auf um im Blumenkübel zu baden und jede Menge dürre Spatzen, ach ja, eine Elster hat 2 Amselkücken aus dem Nest geklaut, verrückte Welt.