Wenngleich die Stadt Luxemburg hinsichtlich der „persönlichen Sicherheit“ als sicherste Stadt der Welt gilt1), so haben die öffentliche Debatte und der Unmut vieler BürgerInnen rund um die Sicherheit stark zugenommen. Dieses Paradox kann man nicht mit trockenen Fakten über Stabilität und tiefe Kriminalitätsraten aus der Welt schaffen, da es bei diesen Diskussionen in erster Linie nicht um Zahlen und Fakten geht, sondern um das Sicherheitsgefühl der Menschen in der Stadt, welches sehr ernst zu nehmen ist.
Einen zunehmenden Mangel des Sicherheitsgefühls der BürgerInnen kann man nicht ausschließlich mit Repression angehen, da eine ständige flächendeckende Polizeipräsenz für die öffentliche Hand untragbar ist und eine sehr starke Polizeipräsenz wiederum auch dazu führen kann, dass sich Menschen noch unsicherer fühlen. Um dieses Problem zu überwinden, muss man tiefer schürfen und den Ursprung des Übels angehen, indem man soziale und vor allem städtebauliche Ansätze verfolgt.
"Ein grundlegendes Problem ist der Mangel der Übersichtlichkeit dieser Orte, daher muss auf eine mit Bewegungsmeldern ausgestattete flächendeckende nächtliche LED-Beleuchtung in allen Vierteln der Stadt gesetzt werden. " Genau. Die Leute die jemanden niederschlagen, brauchen Licht um die Taschen zu durchwühlen.