Die Entwicklungsökonomie konzentriert sich auf die Verbesserung der Lebensumstände von Milliarden von Menschen in einkommensschwachen Ländern, doch ist der globale Süden in diesem Themenfeld stark unterrepräsentiert. Unglücklicherweise hat eine kleine Zahl von Institutionen aus den reichen Ländern das Feld in Beschlag genommen. Das hat schwerwiegende Folgen und das Problem scheint sich zu verschlimmern.
Man denke etwa an das Journal of Development Economics, eine führende Publikation für wissenschaftliche Aufsätze in diesem Feld. Weder der Herausgeber der Zeitschrift noch irgendeiner der zehn Mitherausgeber hat seinen Sitz in einem Entwicklungsland. Nur zwei ihrer 69 assoziierten Redakteure haben es und Afrika und Asien sind überhaupt nicht vertreten.
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