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Die dunkle Seite der Nacht: Luxemburg will Lichtverschmutzung lindern

Die dunkle Seite der Nacht: Luxemburg will Lichtverschmutzung lindern

Wenn Hobbyastronomen oder -fotografen beeindruckende Fotos vom Nachthimmel machen wollen, müssen sie Gegenden aufsuchen, wo sich möglichst wenig künstliches Umgebungslicht mit dem schwachen Leuchten aus der Tiefe des Alls vermischt. Um diese Stellen zu finden, gibt es Kartenwerke wie die Lightpollutionmap. Die zeigt, auf Satellitendaten basierend, wie Städte und Verkehrsadern von der Erde aufwärts funkeln. Dabei fällt auf, dass größere dunkle Flecken in Europa mittlerweile selten sind. Im Großherzogtum ist vor allem der Süden jedenfalls auch nachts fast flächendeckend beleuchtet – zumindest indirekt.

Auch eine Studie der Aktivisten von Dark Sky Switzerland hatte voriges Jahr gezeigt, dass in den meisten Gemeinden Luxemburgs der Himmel durch künstliche Lichtquellen sehr stark aufgehellt wird. Eine Tatsache, die etwa die etwa im Verein Astronomes Amateurs du Luxembourg für Frust sorgt: «Es wird immer schwieriger, wirklich dunkle Stellen in unserem Land zu finden», heißt es auf der Internetseite des Vereins.

Thema ist in der Politik angekommen

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roger wohlfart
13. Juli 2018 - 19.31

Das hat nichts mit Grün zu tun, das hat mit einer Portion gesundem Menschenverstand zu tun und mit Verantwortungsbewusstein !

Bender
13. Juli 2018 - 14.08

Net nemme Luerenzweiler, op der Bréck virun der Ausfahrt Waldhaff/Jonglenster idem.

Pit Senninger
13. Juli 2018 - 10.24

Dei leif Greng, all puer Joer fannen se eng nei Verschmotzung.

roger wohlfart
13. Juli 2018 - 10.07

Nicht zu vergessen, die Zugvögel, die im Frühling und Herbst, Opfer dieser " Lightpollution" werden indem sie die Orientierung verlieren!

roger wohlfart
13. Juli 2018 - 10.05

Kein Wunder, diese Lichtverschmutzung in Luxemburg, wenn überall Industriegebiete entstehen, Dörfer vergrössert werden bis zum "es geht nicht mehr ", Landstrassen in beleuchtete Schnellstrassen verwandelt werden! Und dann geht der siebenmalkuge Verkehrsminister hin und lässt einige Strassenlampen an den Autobahnen absägen wie Bäume, und damit ist das Problem gelöst. Weshalb muss die Nordstrassenbrücke durchs Alzettetal in Lorentzweiler auf 1 km beidseitig so grell beleuchtet sein, dass die Autofahrer verblendet werden? Weshalb müssen im Sommer abends Sportplätze unter Flutlich gesetzt werden, wo es bis 22 Uhr taghell ist? Luxemburg strahlt, zumindest nachts!