Den Verantwortlichen dürfte durchaus bewusst sein, dass die jüngste Entwicklung nicht unbedingt zu einer Stärkung des Sicherheitsbefinden in der Bevölkerung beiträgt. Wohl auch deshalb wurden Polizeiminister Henri Kox („déi gréng“) und der Direktor der Verwaltungspolizei, Pascal Peters, im Verlauf der Präsentation nicht müde, die Entwicklungen der vergangenen Monate zu relativieren und das Zahlenmaterial näher zu beleuchten.
Luxemburg sei immer noch ein Rechtsstaat und ein sicheres Land, meinte etwa Minister Kox, der nach der Pandemie auch einen gewissen Nachhol-Effekt bei Verbrechern feststellte. Direktor Peters ging indessen auf die treibenden Faktoren hinter dem Anstieg der Fallzahlen ein. Zum einen sei es mit der digitalen Dienststelle eCommissariat inzwischen einfacher geworden, ein mutmaßliches Verbrechen zu melden. Zum anderen habe die Zahl der Eigentumsdelikte deutlich zugenommen.
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