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PolizeiDeutliche Zunahme von Cybercrimes: „Ist das Geld erst mal weg, ist es schwer, es wieder aufzutreiben“

Polizei / Deutliche Zunahme von Cybercrimes: „Ist das Geld erst mal weg, ist es schwer, es wieder aufzutreiben“
Auch wenn die Betrüger es im Netz vor allem auf ältere Personen abgesehen haben, sind auch jüngere Menschen nicht vor Betrugsmaschen gefeit Foto: Shutterstock

Allzu gute Nachrichten hatten die Luxemburger Ordnungskräfte bei der Präsentation der Kriminalstatistiken im Verlauf der Woche nicht: Zwischen Februar 2022 und Februar 2023 hat die Zahl der Straftaten deutlich zugenommen. Kopfzerbrechen bereiten den Ermittlern unter anderem neue Betrugsmaschen im Netz oder über Telefon, die im vergangenen Jahr um mehr als 100 Prozent zugenommen haben.

Den Verantwortlichen dürfte durchaus bewusst sein, dass die jüngste Entwicklung nicht unbedingt zu einer Stärkung des Sicherheitsbefinden in der Bevölkerung beiträgt. Wohl auch deshalb wurden Polizeiminister Henri Kox („déi gréng“) und der Direktor der Verwaltungspolizei, Pascal Peters, im Verlauf der Präsentation nicht müde, die Entwicklungen der vergangenen Monate zu relativieren und das Zahlenmaterial näher zu beleuchten.

Luxemburg sei immer noch ein Rechtsstaat und ein sicheres Land, meinte etwa Minister Kox, der nach der Pandemie auch einen gewissen Nachhol-Effekt bei Verbrechern feststellte. Direktor Peters ging indessen auf die treibenden Faktoren hinter dem Anstieg der Fallzahlen ein. Zum einen sei es mit der digitalen Dienststelle eCommissariat inzwischen einfacher geworden, ein mutmaßliches Verbrechen zu melden. Zum anderen habe die Zahl der Eigentumsdelikte deutlich zugenommen.

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