Mehr als sechs Monate hat die Journalistin Franziska Peschel zum Thema Schwarzarbeit recherchiert. Ihre Enthüllungen beleuchten den Alltag einer Schattenwelt und der Ausbeutung von Menschen. Weil weder das Problem noch die Opfer organisierter Schwarzarbeit öffentlich wahrnehmbar sind, erschienen auch nur wenige Zuhörer zum Rundtischgespräch. Politiker waren nicht anwesend. Stéphanie Gardini („Médecins du monde“), Marco Boly (Direktor der ITM), Jean-Luc De Matteis (OGBL) und Christian Reuter („Féderation des artisans“) diskutierten über die Hürden, die eine Bekämpfung des Phänomens unmöglich machen, sowie über etwaige Lösungsansätze.
Die Schwarzarbeit, wie jeder sie zu kennen meint, sprich die „nachbarschaftliche“ Hilfe von einem Bauarbeiter, der Frisörin, die abends Hausbesuche durchführt, oder die Reinigungskräfte, die sich ihre Löhne durch einen kleinen Nebenverdienst aufbessern wollen, sind nur das kleinste Übel im Land, wie Franziska Peschels Recherchen ergaben.
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