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PalliativpflegeDer „Plan national fin de vie et soins palliatifs 2023-2026“ vorgestellt

Palliativpflege / Der „Plan national fin de vie et soins palliatifs 2023-2026“ vorgestellt
Foto: Pixabay

Nach langer Vorbereitungszeit wurde der „Plan national fin de vie et soins palliatifs 2023-2026“ vorgestellt. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur weiteren Enttabuisierung eines heiklen Themas.

Das Sterben ist ein Tabuthema. Auch in der Politik. Dies zeigte sich zum Beispiel am 18. Dezember 2008, als die Abgeordnetenkammer über das Gesetz zur aktiven Sterbehilfe abgestimmt hatte. Das Parlament hatte es mit 30 Ja-Stimmen und 26 Nein-Stimmen bei drei Enthaltungen verabschiedet. Der Fraktionszwang war entfallen. Das Gesetz trat schließlich am 17. März 2009 in Kraft.

Auch knapp 15 Jahre später ist es „nicht für jeden selbstverständlich und nicht einfach, über das Thema zu sprechen“. Das sagte Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) am Freitagnachmittag, als sie zusammen mit Familienminister Max Hahn (DP) und Jean-Claude Schmit, Direktor der Santé, den „Plan national fin de vie et soins palliatifs 2023-2026“ vorstellte.

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Robert Hottua
3. September 2023 - 12.00

Zu einer integren Enttabuisierung gehört eine offene faktenbasierte Auseinandersetzung mit dem Thema "Nazieuthanasie in Luxemburg seit 1933". MfG Robert Hottua