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„Dem Wasser wieder mehr Platz geben“ – Regierung will Flutauswirkungen lindern

„Dem Wasser wieder mehr Platz geben“ –  Regierung will Flutauswirkungen lindern

Fast drei Wochen nach den verheerenden Unwettern haben die Minister François Bausch («déi gréng»/Infrastruktur) und Carole Dieschbourg («déi gréng»/Umwelt) sowie die Verantwortlichen der Straßenbauverwaltung, der Naturverwaltung und des Wasserwirtschaftsamtes die Einwohner der Region Müllerthal zu einer Informationsveranstaltung in die Heringer Mühle eingeladen. Hier erhielten sie genaue Erklärungen über die Folgen der Überschwemmungen sowie die bereits durchgeführten und geplanten Maßnahmen, um die Sicherheit der Einwohner in Zukunft zu gewährleisten.

Von unserem Korrespondenten Alain Muller (Text und Fotos)

Gut gefüllt war der Kornspeicher der mittelalterlichen Heringer Mühle, die selbst unter den Wassermassen vom 1. Juni stark gelitten hatte. Um die Straßenschäden so schnell wie nur möglich auszubessern, hat François Bausch einen Dringlichkeitsantrag gestellt, damit die Arbeiten auch während des Kollektivurlaubs weitergeführt werden dürfen. Es werde keine Ausschreibungen geben, sondern es werde direkt mit den Betrieben, wenn notwendig auch mit ausländischen Unternehmen, verhandelt, so der Minister. Wie die Bestandsaufnahme zeigt, ist an weit über 20 Stellen das Straßennetz beschädigt. Die meisten Arbeiten werden in ein bis zwei Monaten fertiggestellt sein, heißt es.

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Koneczny
24. Juni 2018 - 13.22

Klima Wandel ??? Beweisen .... Liest mol dëst ==> https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Hochwasser-Ereignissen Naturkatastrophen sinn normal a kee Mensch kann eppes dogéint maachen- Onst Héichwaasser wor "pipifaxx" am vergläich géint aner Héichwaaseren an de Johrhonnerten. Sorry awer fir déi Betraffen

Tobias Senzig
24. Juni 2018 - 12.15

Ein guter Hinweis. Wir haben den Titel angepasst. Viele Grüße aus der Redaktion

Den Wiéderfräsch Achim
24. Juni 2018 - 12.04

@Tageblatt "So möchte die Regierung die nächste Flut verhindern" - néen néen léif Leit,iwerhaapt kéng Regierung kann éng nächst Flut verhenneren,dofir ass et ze spéit ! Den Klimawandel wärt och an Zukunft sain Tribut fuerderen,mir haten laang genuch Zait eppes dogéint ze man,an elo ass et ze spéit ! Villeicht kann eis Regierung déi nächst Flut beschen linderen mat neien Virsätz an logeschem Denken wat Landesplanung betrefft,mée verhenneren kann kéen méi eppes ! D'Temperaturkurv weist fir déi nächsten Joeren no uewen,wat fatal Auswiirkungen op eist Klima wärt hun,net nemmen europawait,mée weltwait.Souvill dozou an nach éen schéinen Dag.....

Jacques Zeyen
24. Juni 2018 - 9.53

"Dem Wasser wieder mehr Platz geben"-das ist gut. Beispiel Renaturierung der Rheinufer in Deutschland.Aber es geht auch um die Geschwindigkeit mit der die Regenmassen in die Bachläufe geleitet werden. Wenn verfestigte Ackerböden die Qualität eines gefliesten Badezimmerbodens haben und wenn ferner jährlich Kilometer Kanalrohre aus neuen Wohnungsvierteln (Dächer,Straßen,Parkplätze)quer über das Land angelegt werden welche das Wasser in Minuten in die Bäche leiten,dann muss man mit solchen Resultaten rechnen.Ein Liter Wasser wiegt ein Kilo,wenn es sich aber mit 30Km/h bewegt ergibt das einen Impuls von 30 Kilo.Vermengt mit Schlamm und Geröll ist das sehr zerstörerisch. Es wäre vielleicht ratsam bei der nächsten Lotissementsplanung gleich die anfallenden Wassermassen auszurechnen und festzustellen wo diese Wassermassen hinlaufen und wie schnell.Der Klimawandel ist da,auch wenn ein Trump und seine Rasselbande das Gegenteil behaupten.