Tageblatt: Herr Wester, das „Oekozenter Pafendall“ hat zusammen mit den „Lëtzebuerger Landjugend a Jongbaueren Asbl.“ (LLJ) vergangenen Sommer einen Fragenkatalog entwickelt und an die luxemburgischen Bauern geschickt. Warum haben nur etwa fünf Prozent an der Umfrage teilgenommen? Woher kommt die Zurückhaltung?
Christian Wester: Vielleicht liegt das daran, dass gerade das „Mouvement écologique“ den Biolandbau zu sehr auf ein Podest stellt und die Arbeit der konventionellen Bauern oft zu einseitig hinterfragt. Deshalb sind diese etwas reserviert.
@Leila "Antwort: es ist zu viel Arbeit, die (Milch-)Kühe jeden Abend von der Weide zum Melken in den Stall zu treiben. Je nachdem, wo die Weide sich befindet, nachvollziehbar." Wenigstens keine Scheiße auf der Straße, die Bauern säubern ja nicht, auch zu viel Arbeit. Die Hobbyisten müssen weg, 500 größere Höfe sind genug.
"Firwaat stin se net ob der Wiss, am Frei’en ?" Das habe ich mal einen befreundeten Bauern, der so ziemlich den gleichen Stall wie oben abgebildet hat, gefragt. Antwort: es ist zu viel Arbeit, die (Milch-)Kühe jeden Abend von der Weide zum Melken in den Stall zu treiben. Je nachdem, wo die Weide sich befindet, nachvollziehbar.
Firwaat stinn dei' Keih am Summer, am Daag, am Stall ? Firwaat stin se net ob der Wiss, am Frei'en ? Den Problem an der Vei'hzucht lei't an der Massendei'erenhaltung am Stall !! Dei'er OGM Fuddermettel !
@ Och e Bauer "die müssen weg." Warum?
Et fënnt een ëmmer eng Etüd, déi passt, zu dem wat een wëll beweisen. An enger vum lih gouf an den Hoer vu Kanner am Duerchschnëtt (!!) 61 potenziell schiedleche chemëschen Verbindungen festgestallt, bei den Kanner, déi sech haaptsächlech vun Bio-Produiten erniert hunn par contre "nëmmen" 17. Hänkt eben dovun of, no wat een sicht - vläicht sinn an der Biomëllech nët méi Nährstoffer wéi an der konventioneller, awer vläicht dofir manner schiedlech Stoffer déi do nët dragehéieren...
Wir haben 1000 Hobbybauern zu viel. die müssen weg.