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LuxemburgCovid-Taskforce meldet Anzeichen von Stabilisierung – gibt aber keine Entwarnung

Luxemburg / Covid-Taskforce meldet Anzeichen von Stabilisierung – gibt aber keine Entwarnung
 Symbolfoto: Editpress/Alain Rischard

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Die luxemburgische Corona-Taskforce hat in ihrem jüngsten Bericht die Lage bezüglich des Virus im Großherzogtum analysiert. Die aktuelle Infektionslage zeige demnach leichte Anzeichen einer Stabilisierung – ein Anlass zur Entwarnung sei das allerdings nicht. 

Aktuelle Infektionszahlen, verschiedene Virusvarianten und deren Ansteckungsgefahr – unter anderem mit diesen Aspekten beschäftigt sich die Luxemburger Corona-Taskforce täglich. In seinem jüngsten Bericht über die Woche bis zum 14. Juli schreibt das Team über die aktuelle Lage im Großherzogtum: „Die Entwicklung in der laufenden Woche zeigt einige Anzeichen für eine leichte Stabilisierung der Situation.“

Der 7-Tage-Durchschnitt der täglichen Fälle sank in der analysierten Woche auf 108 Fälle pro Tag. In der Woche davor waren es noch 141 Fälle am Tag. Der Wochendurchschnitt der Reproduktionszahl, also der Zahl der Personen, die ein Infizierter im Durchschnitt jeweils ansteckt, lag in der vergangenen Woche bei 0,99. Zum Vergleich – in der Vorwoche lag dieser Wert noch bei 1,76. Allerdings schreibt das Team: „Trotz dieser leichten Entspannung sind soziale Distanzierung, das Einhalten von Hygienemaßnahmen und eine effektive Kontaktsuche unerlässlich, um die Situation wieder nachhaltig zu stabilisieren.“

Beispielsweise stieg die Gesamtzahl der Fälle in der betrachteten Woche auf 1.772 Infektionen – in der Woche zuvor waren es 1.226. Es gebe nach wie vor das Risiko eines „epidemischen Rebound“, also erneut deutlich steigende Zahlen. Allerdings gebe es auch Hinweise darauf, dass „die durch die Super-Spreading-Ereignisse um den Nationalfeiertag ausgelöste Welle abflachen könnte“.