15 Minuten: So lange soll es maximal dauern, bis die Luxemburger Rettungskräfte nach einem Unfall ankommen. Damit dies gelingt, muss das CGDIS („Corps grand-ducal d’incendie et de secours“) genügend Helfer haben – freiwillige und hauptberufliche. Das „CIS Nordstad“ zählt momentan 257 Mitglieder – das sind 46 mehr als 2018. Das schreibt Innenministerin Taina Bofferding am Dienstag in einer parlamentarischen Antwort. Die DP-Abgeordneten André Bauler und Max Hahn wollten wissen, wie viele Hauptberufliche und Freiwillige in den verschiedenen CGDIS-Zentren in den Kantonen Vianden und Diekirch arbeiten. „Allgemein ist die Zahl der freiwilligen Feuerwehrkräfte in allen Kategorien in der Zone Norden seit der Gründung des CGDIS stabil geblieben, die Zahl der Hauptamtlichen wurde verdreifacht und auch die Jugendfeuerwehr konnte weiter gestärkt werden“, erklärt Bofferding.
Um dies zu belegen, bezieht sich die Ministerin auf die Mitgliedszahlen des „CIS Nordstad“ – das vergangenes Jahr noch unter den Namen CIS Diekirch und CIS Ettelbrück fungierte. Die Jugendfeuerwehr des „CIS Nordstad“ hat seit 2018 sieben neue Mitglieder dazugewonnen. Die Anzahl der Hauptberuflichen ist von acht auf 28 Mitglieder gestiegen. Die Freiwilligen können einen Zuwachs von 30 Mitgliedern verzeichnen.
Nur bei den Veteranen ist die Anzahl um elf Personen gesunken. Insgesamt sind also 46 Mitglieder hinzugekommen. Allerdings könne man die Mitgliedszahlen der einzelnen CIS nicht so einfach auf Kantone herunterbrechen, weil die Distrikte der CGDIS-Zentren nicht die gleichen Grenzen haben wie die Kantone. Die unterschiedlichen Zentren würden sich außerdem gegenseitig unterstützen.

Es gebe schon eine landesweite Strategie zur Rekrutierung weiterer Feuerwehrleute, die den Nationalen Plan zur Organisation der Rettungsdienste (PNOS) betreffe. „Im Rahmen der Umsetzung des PNOS wird auch an den Konzepten und Prioritäten der weiteren Verteilung der hauptamtlichen Ressourcen des CGDIS in den nächsten Jahren gearbeitet“, schreibt Bofferding weiter. Das Hauptziel des PNOS sei, dass die Einsatzkräfte in 90 bis 95 Prozent der Fälle weniger als 15 Minuten benötigen, um zum Einsatzort zu gelangen. (zel)
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können