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MeinungBiogas-Anlagen: Totengräber von Natur und Gesundheit am Werk (Teil 3)

Meinung / Biogas-Anlagen: Totengräber von Natur und Gesundheit am Werk (Teil 3)
 Foto: Pixabay

Bauern, die eine Biogasanlage betreiben, müssen eine Reihe von Vorschriften und Mussbestimmungen, Verordnungen und Reglementen, Geboten und Verboten bezüglich des „digestat liquide“ einhalten, die ihnen als verpflichtende Auflagen von der „Administration de l’environnement“ auferlegt werden, damit sie ihre Biogasanlagen überhaupt in Betrieb nehmen und halten können.

Die Kompetenz der Umweltverwaltung bezieht sich auf die Gärreste in den Tanks der Biogasanlage, die regelmäßig analysiert werden müssen, und reicht kaum darüber hinaus. Die Ackerbauverwaltung hingegen ist zuständig für die Einwirkungen des „digestat liquide“ aus der Biogasanlage auf die Bodenbeschaffenheit (z.B. Nitratgehalt, Schwermetalle, Pestizide, Antibiotika, antibiotikaresistente Erreger, Pilze und Parasiten, Krankheitskeime, Verwesungsbakterien, Viren jeglicher Art …) und auf die Luftqualität (z.B. Schwefelwasserstoff, konzentriertes Kohlenstoffdioxid, Kohlenstoffmonoxid, Ammoniak, Cyanwasserstoff/Blausäure, Methan …).

Da wir den berechtigten und begründeten Verdacht hegen, dass der Bauer, der vor unseren Haustüren seine riesige Wiese mit dem schwarzen Giftgebräu aus der Biogasanlage regelrecht ertränkt, seinen Verpflichtungen nicht nachkommt und dass das Umweltministerium, die Umweltverwaltung, das Ackerbauministerium und die Ackerbauverwaltung ihn dabei ziemlich unkontrolliert davonkommen lassen, haben wir uns zunächst an Umweltministerin Carole Dieschbourg gewandt und Einsicht in die vom Landwirt regelmäßig jeden Monat und jede drei Monate zu tätigenden Analysen seines „digestat liquide“ aus der Biogasanlage gefordert.

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norry
13. April 2021 - 14.41

@marie "Bauren machen vill fir Emwelt.." LOL, musse mer dofir all 2 Wochen eist Waasser ofkachen, wëll erëm ee vun ären 'Ëmweltschützer' d'Quelle mat Piff vergëft hunn?

MarcL
13. April 2021 - 12.18

Wann ech den Här Wester, Präsident vun der Baueren-Zentral um Radio 100,7 héieren, dann ass mat enger Besserung vun de beschriwwene Verhältnisser nach esoubal net ze rechnen. Dass doduerch den Image vun der Landwirtschaft ëmmer méi d'Baach erof geet schéngt déi Organisatioun net ze stéieren.

marie
12. April 2021 - 23.01

Dat do wirkt op mech wéi eng Hetzkampagn...op Bauren, administr Personal, Kontrollen. Aussoen W wéi "si soen et wier". huet naischt méi mat Emwelt- oder Déireschutz ze dinn...et spirt een eng Onzefriddenheet jo schons bal en Haas eraus...Bauren machen vill fir Emwelt..wat maach dir fir Emwelt ausser aus de Bicher ze zitéiren? Gudd dass ech iech net als Noper hunn.

Bohlen
12. April 2021 - 14.07

Här Oth, viru 50 Joer am Kolléisch hutt Der mer besser gefall.