Am 30. Mai 1992 ging Arte auf Sendung. Der Kultursender hat, wie im letzten Arte-Magazin eingestanden, 30 „bewegte Jahre im Zeichen des europäischen Auftrags durchlebt und sich kontinuierlich entwickelt“. Das Programm wurde erweitert, neue Formate erschlossen und technische Innovationen genutzt, um weiterhin „state of the art“ zu bleiben. Nach 30 Jahren plant der inzwischen unverzichtbar gewordene Kanal, sich mit „Digitalisierung und Europäisierung“ den Herausforderungen einer von Grund auf erneuerten medialen Umwelt zu stellen.
Dabei sollen Dokumentationen, Reportagen und Filmjuwelen helfen, noch mehr Zuschauer, auch der jüngeren Generation, anzulocken. Prominente aus Kultur, Politik, kritische Beobachter der Medienszene gratulieren, die Verantwortlichen hingegen geben sich als Aufgabe, die „Schlüssel zum Verständnis der Welt“ zu bieten und gleichzeitig „Treibstoff für den europäischen Aufbruch“ zu sein. Künstler Jonathan Meese sagt gar: „Arte ist für mich ein absolutes Gesamtkunstwerk, voller Liebe, Respekt und Hingabe.“ Im Jubiläumsmonat Mai bietet Arte ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm an. Wir wollen ein paar sich auf bildende Kunst beziehende Perlen aus dieser Programmkette herauspicken.
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können