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UmweltArcelorMittal will kein Schmutzfink mehr sein

Umwelt / ArcelorMittal will kein Schmutzfink mehr sein
Michel Wurth Foto: Julien Garroy/Editpress

Der größte Stahlkonzern der Welt, ArcelorMittal, hat sich vorgenommen, kein Schmutzfink mehr zu sein. Bis 2050 sollen die europäischen Werke des Unternehmens emissionsfrei sein. Das ist keine heiße Luft. Der Konzern aus Luxemburg arbeitet mit Wissenschaftlern und Ingenieuren zusammen an Lösungen und investiert viel Geld in das Stahlwerk der Zukunft.

In einem Stahlwerk bändigt der Mensch unglaubliche Kräfte, um Metall nach seinem Willen zu formen. Unter hohem Aufwand von Energie, sei es in Form von Strom oder Feuer, schmilzt das Eisen und wird von den Männern und Frauen in eine Form gebracht, mit der Schluchten überwunden, Gleise gelegt, Ozeanriesen gebaut und Türme errichtet werden.

Ein Stahlwerk ist ein Ort, an dem dem Erz das Eisen abgerungen wird und an dem tonnenschwere Träger geboren werden. Ein Stahlwerk, das ist „viel Schmutz und Dreck und Muskelschmerz. Viel heiße Glut aus Eisenherz“*.

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Felix
14. Februar 2020 - 18.37

Formidabel. Also daat ass 3 mol triple A

Zuzi
14. Februar 2020 - 10.09

100 Jahre Schmutzfink sein ist ja auch genug. Kriegen wir jetzt eine Entschädigung für unserer vergiftetes Gemüse?

en einfachen Aarbechter
14. Februar 2020 - 9.24

Klar, wenn man in Europa ein Werk nach dem anderen dicht macht, wird man 2050 ( in 30 Jahren ! ) emissionsfrei sein. Zumindest auf unserem Kontinent ist ArcelorMittal dann kein Schmutzfink mehr, zumindest in Sachen Umweltverschmutzung. Allerdings ist es dann längst zu spät. Der Vorzeigeschüler Wurth hat seine Lektion gut gelernt.

Le méchant z.Z London
14. Februar 2020 - 8.29

Und was macht Acelor-Mittal denn in Taranto....eine der grössten Dreckschleuder in der Welt...da sollte der Konzern mal anfangen, um zu zeigen dass es ihm ernst gemeint ist!.....