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Arbeitslosigkeit in der Eurozone fällt auf neues Rekordtief

Arbeitslosigkeit in der Eurozone fällt auf neues Rekordtief

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Entspannung wegen Aufschwung: Die Arbeitslosenquote ist in der Eurozone auf den niedrigsten Wert seit acht Jahren gefallen.

In der Eurozone sorgt der robuste Aufschwung weiter für Entspannung auf dem Arbeitsmarkt. Im Juni ist die Arbeitslosenquote auf den tiefsten Stand seit mehr als acht Jahren gefallen. Nach Angaben des Statistikamts Eurostat vom Montag betrug die Arbeitslosenquote 9,1 Prozent. Das ist der geringste Wert seit Februar 2009. Volkswirte hatten mit einer Quote von 9,2 Prozent gerechnet. Insgesamt waren 14,718 Millionen Menschen ohne Arbeit und damit 148.000 weniger als im Mai.

Außerdem revidierte Eurostat die Arbeitslosenquote für Mai nach unten. Sie habe demnach 9,2 Prozent betragen und nicht wie zunächst gemeldet 9,3 Prozent. Seit 2013 geht es mit der Arbeitslosenquote im gemeinsamen Währungsraum tendenziell nach unten. In der Hochphase der Euro-Schuldenkrise war die Arbeitslosenquote zeitweise über die Marke von 12 Prozent gestiegen.

In der EU-28 sind noch weniger Menschen arbeitlos

Für die gesamte Europäische Union meldete Eurostat eine Arbeitslosenquote, die deutlich unter dem Niveau der Eurozone liegt. In der EU mit ihren 28 Mitgliedstaaten habe die Quote im Juni wie im Vormonat Mai bei 7,7 Prozent gelegen und damit weiter auf dem niedrigsten Stand seit Dezember 2008.

Nach wie vor weisen die Mitgliedsländer des Euroraums sehr unterschiedliche Arbeitslosenquoten auf. Besonders niedrig ist die Arbeitslosigkeit in Deutschland (3,8 Prozent) und Malta (4,1 Prozent). Nach wie vor sehr hohe Werte gibt es in Griechenland (April: 21,7 Prozent) und Spanien (17,1 Prozent).

Tom
21. August 2017 - 16.06

Prozentual gesehen fällt Sie in den verschiedenen Staaten das stimmt, aber wenn Sie sich an den Bevölkerungswachstum orientieren und die Zahlen genau anschauen stimmt es nicht, auch nicht in Luxemburg. Wieso geht so eine renommierte Zeitung in Luxemburg der Regierung so treu zur Hand, Sie waren doch eine der besten und liberalsten Zeitungen Luxemburgs kritisch unabhängig und souverän an Fakten orientiert, aber was ist mit Ihnen geschehen. MfG