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Angst vor Flüchtlingen: Die Fakten

Angst vor Flüchtlingen: Die Fakten

Studie: Für den Anstieg der Kriminalität ist eher das Alter als die Herkunft entscheidend.

Von unserem Korrespondenten Werner Kolhoff, Berlin

Mit Beginn des massenhaften Zuzugs von Flüchtlingen nach Deutschland 2015 ist in weiten Teilen der Gesellschaft die Furcht vor einem Anstieg der Kriminalität gewachsen. Vor allem Parteien des rechten Spektrums wie die AfD schüren die Angst vor angeblich kriminellen Ausländern. Andere weisen dies als rassistisch zurück. Das deutsche Familienministerium hat eine Studie zur Gewaltentwicklung in Auftrag gegeben. Unser Korrespondent Werne Kolhoff bewertet die Ergebnisse.

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ThomasT
6. Januar 2018 - 10.25

Wenn die Kriminalitätsrate wirklich am höheren Anteil junger Männer in der Gesellschaft liegen sollte, frage ich mich wie unsere Gesellschaft die geburtenstarken Jahrgänge ohne Beeinträchtigungen der Sicherheit überstehen konnte.

GuyT
5. Januar 2018 - 15.48

Wer also keine Buddhisten kennt kann keine Aussage zu Buddhismus tätigen.

Methusalem
5. Januar 2018 - 9.54

Die katholische Kirche hat seit dem ersten Kreuzzug in Punkto Feindbild Islam wohl volle Arbeit geleistet. Heute mag sie einen anderen Standpunkt haben, jedoch plappern ironischerweise erzkonservative Ungläubige, Laïzisten und Erleuchtete, leider aber auch Christen und Anhänger anderer Religionen, die mittelalterliche klerikale Gehirnwäsche aus Rom im 21. Jahrhundert immer noch nach, ohne zu überlegen, ohne etwas vom Islam zu wissen, ohne überhaupt einen Muslim persönlich zu kennen. (...)

GuyT
4. Januar 2018 - 17.43

Wer die Entwicklung in D verfolgt sieht, dass es unter der Oberfläche brodelt. Die Versuche der Presse unliebsame Informationen zu verschweigen um keine Ressentiments zu schüren (Paradebeispiel Köln) hat ein tiefes Misstrauen ausgelöst bei vielen Bürgern, besonders solchen die nicht in einer Wohlfühlblase, sprich teuren Wohngegend residieren und nicht tagtäglich die Veränderungen beobachten. Beispielhaft ist die notwendig gewordenen Frauenschutzzonen die in vielgepriesenen offenen Gesellschaft eigentlich grotesk sind. Richtig ist natürlich nicht pauschal zu urteilen denn sebstverständlich resultiert die " höhere Bereitschaft zur Kriminalität v.a. aus dem höheren Anteil junger Männer" was jedoch nichts am Resultat ändert. Zudem ist Tendentiell mit einer Verschlimmerung zu rechnen weil die Polizeiressourcen ausgeschöpft sind.Für die Frauen hat sich viel geändert, denn Sylvester ist relativ ruhig abgelaufen weil z.B in Köln 1400 Polizisten im Einsatz waren und auch weil einfach wenig Frauen noch unterwegs waren. Leider dreht jeder die Statistik, auch Pfeiffer, wie es ins Weltbild passt. Viel Spitzenpolitiker und deren affine Medienleute leben auch in einer Echokammer.

Nello
4. Januar 2018 - 17.20

Ein interessanter Artikel, der in seinem Bemühen um Verharmlosung mir mehr "Angst" einflösst als dass er mich beruhigt. Die Seitenhiebe auf die AfD sind in diesem Falle unangebracht: diese Partei hat nie behauptet dass Flüchtlinge und Migranten ausnahmslos kriminell seien, und der Beschränkteste hat erkannt dass die Äusserungen von Storch und Weidel sich auf jene Personengruppen bezogen, die tatsächlich an Silvester 2015 in großer Zahl zumindest sexuelle Nötigungen gruppenweise begingen. Die AfD hat stets auf die zu hohe Zuwanderung hingewiesen, und besonders die grosse Zahl an unbegleiteten männlichen Flüchtlingen moniert, was natürlich von Polizei und Politik als "Angstmacherei" abgetan wurde. Jetzt haben wir es schwarz auf weiss, dass diese Sorgen nicht unbegründet waren.

René Charles
4. Januar 2018 - 16.46

@ Monavisa 4. Januar 2018. at 16 h 15 min " ...." Sie zitieren in der ersten Zeile 2 Damen, davon Frau VON Storch (Adel schützt vor Torheit nicht) aus der 'stark rechtslastigen' politischen Partei -Alternative für Deutschland.- Das wird wohl kaum die letzte ihrer Hasstiraden gegen "Fremde" aller Art gewesen sein. Sie hat sich alle Chancen vertan halbwegs ernst genommen zu werden.

René Charles
4. Januar 2018 - 15.51

"Dagegen lag der Anteil von Nordafrikanern (Algerier, Marokkaner und Tunesier) bei weniger als einem Prozent der in Niedersachsen registrierten Flüchtlinge. Ihr Anteil an Raubdelikten von Migranten betrug jedoch 31 Prozent." ---Ein Prozent Nordafrikaner hat einen Anteil an Raubdelikten von 31 %.--- @ Stiwi 4. Januar 2018. at 13 h 13 min: Dieser "Scheiss", über den Sie reden, stammt in diesem Fall aus einer Studie Es wird kein Scheiis daraus wenn er an der Theke oder sonstwo OBJEKTIV beurteilt wird

CESHA
4. Januar 2018 - 14.54

Aber viele "Einzelfälle" (etwa 10 pro Tag, die es in die Medien schaffen, über die Dunkelziffer kann man nur spekulieren) ergeben halt "viele", wenn auch nicht "alle". Und "viele" kriminellen Handlungen bringen es auch mit sich, dass "alle" überprüft werden müssen, und das betrifft nicht nur Migranten, sondern auch "die, die schon länger hier leben" (Zitat Merkel). Oder haben Sie schon mal versucht, in letzter Zeit eine Prepaid-Karte für Ihr Handy zu kaufen? Was früher (vor den ganzen terroristischen Anschlägen) problemlos möglich war, geht heute nur noch gegen Vorlage des Personalausweises.

Stiwi
4. Januar 2018 - 13.13

Den grössten mist den der Mensch erfunden hat ist Facebook etc.Früher gingen die typen in die Kneipe und erzählten den Mist ihrem Wirt. Heute posaunen sie ihren scheiss im Facebook twitter insta... etc. Zieht mal einer den Stecker... happy new year

Norbert Muhlenbach
4. Januar 2018 - 12.50

Eine interessante Studie. Endlich liegen Zahlen vor, die das untermauern, was die Menschen schon seit langem spueren. Wann weicht die Naivitaet der der Realitaet? Wann finden sich die Politiker endlich damit ab, dass vieles in sachen Fluechtlingspolitik falsch gemacht wurde?