Mi., 16. Juni 2021

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  1. Jean Muller /

    Laute Zustimmung!!

    Wie ich bereits an anderer Stelle schrieb:

    “Wenn aber in sehr vielen Ländern die Reaktionen auf die Pandemie soweit hinausgezögert wurden, dass es momentan von Sondererlässen, (Quasi-)Kriegsgesetzen, Grenzsperrungen, Ausgangssperren usw. nur so wimmelt, dann stellt sich die Frage wieviele davon sich in Zukunft defakto auch als ‘Staatsstreich’ erweisen werden.”

  2. J.Scholer /

    Ihre Überlegungen sind nicht von der Hand zuweisen, doch angesichts der kritischen Lage in Luxemburg glaube ich eher solidarisch gegen diese Situation anzugehen, etwaige Bedenken im Hinterkopfe zu wahren und gegebenenfalls nach dieser Durststrecke angemessen zu reagieren. Allerdings verweise ich auf eine viel größere Gefahr, diese Katastrophensituation hat bewiesen, welches Geistes Kind die europäische Solidarität , der Zusammenhalt ist.Eigennutz, Eigeninteressen stehen im Vordergrund.Die EU Kommission , ein Papiertiger hat alle Anzeichen der Krise regelrecht verschlafen, hat Handlungsunfähigkeit bewiesen .Diese Krise hat der Zukunftsvision eines sozialen Europas, eines Europas des Zusammenhaltes den politischen Dolchstoß versetzt, alle bisherigen Sonntagsreden als Lobeshymnen auf das europäische Konstrukt als Lüge, Vorspielen falscher Tatsachen entlarvt. Die EU ist und bleibt ein Modell der Wirtschaft , der Maximierung des Kapitals, der Machtinteressen der großen Länder.Jeder klardenkende Mensch wird mir zustimmen, die Grundfeste der EU wanken und werden in der Zukunft den Nährboden populistischer Strömungen füttern. Trotz der kritischen Gesundheitssituation in unserem Land bin ich froh über den Zusammenhalt der Menschen, egal welcher politischer, konfessioneller Ansicht, egal welcher Hautfarbe, Nationalität.

  3. Cornichon /

    Ab und zu hat man schon den Gedanken von System-Change im Kopf, weil es irgendwie so dramatisiert wird, dass man andere Absichten vermutet. Vielleicht möchte man ja testen, welche Menschen überhaupt noch in Europa gebraucht werden? Und welche überflüssig sind? Oder ist es ein Versuch Solidarität und Respekt wieder herzustellen die schon seit 20 Jahren immer mehr abnehmen? Oder ist es der Versuch die träge Demokratie wieder etwas reaktionärer zu gestalten? Oder ist es der Versuch den grossen Konzernen ihre politische Macht zu nehmen? Sind es gute Absichten oder schlechte Absichten?

  4. Graucho /

    Wenn wir eine Union sein wollen,dann wäre jetzt die Zeit das zu beweisen.Das Problem ist ein europäisches Problem und sollte auch auf diesem Niveau angepackt werden. Hysterie als schlechter Ratgeber,Einigeln im eigenen Land,Grenzen schliessen, Ausgangssperren ( 3 Monate Hausarrest in Italien für alte,gefährdete Menschen!) sind sicher Stoff für Panik. Dabei sind die ersten drei Regeln leicht zu beachten,aber leider hält sich niemand daran. Ob ein Virus nun auf einer Hand klebt oder an einem Handschuh ist sicher egal. Wer damit ins Gesicht greift ohne Hände zu waschen ist im Geschäft.Dasselbe gilt für Versammlungen wo Mindestabstände von 2 Metern nicht eingehalten werden. DAS hätte von einer Komissionspräsidentin und von den jeweiligen Landesführern schon sehr viel früher gesagt werden müssen und zwar in gemeinsamen Einvernehmen.Nicht jeder für sich und wenn es zu spät ist. Das Virus ist in jedem Land da helfen Grenzschliessungen nichts mehr.

  5. J.Scholer /

    @Gaucho: Zum Nachdenken: Deutschland war treibende Kraft des EU Konstruktes Wirtschaftliche Interessen, Machtinteressen im Fokus und eines der ersten Länder das Grenzschliessungen ( unsere Regierung wurde nicht im Vorfeld informiert)anordnet, wohlweislich im Wissen ,der Warenverkehr leiden wird, hat Ausfuhrbestimmungen von bestimmten Gütern in die EU angeordnet. Die Benelux war ein kleines Konstrukt , das funktioniert hat, EU dagegen ein Interessenclub. Deutschland hat immer auf ein Europa ohne Grenzen gepocht, freier Warenverkehr,Reisefreiheit.Deutschland hat jetzt bewiesen, in den Köpfen bleiben die Grenzen ewig existent, die europäische Solidarität gleich der Trump‘chen Politik eines America‘s first ist.

  6. guyT /

    Grenzschliessungen bremsen die Verbreitung der Viren weil sie die Zahl der Kontakte vermindern und auch Risikogebiete mit hohen infektionsraten (Italien, Iran) abzugrenzen. Die EU grenzt sich jetzt auch nach aussen ab.

  7. Laird Glenmore /

    Der Virus hat auch ein gutes er ist Weltweit, wenn dem nicht so wäre hätten sich unsere Politiker schon längst in nicht gefährdete Länder verkrümelt denn so solidarisch sind die auch nicht.
    Ich kann nur hoffen das die Luxemburger endlich mal kapieren was Sache ist und sich an die Vorgaben halten.
    War heute morgen als über 65 jähriger im LIDL Foetz natürlich zu den angegebenen Zeiten 8,30 h – 9,30 h und ich mußte feststellen das einige Mitbürger sich nicht ans Reglement halten und ihre Caddys so voll machten das sie Probleme hatten diese zur Kasse zu schieben und ohne rassistisch zu sein es waren größtenteils portugiesische Einwohner die solches gebaren an den Tag legten, wo ist da der Gemeinschaftssinn gegenüber den anderen die den ganzen Tag arbeiten und abends vor leeren Regalen stehen.
    Abstand halten war auch nicht angebracht keinerlei Respekt vor den anderen Menschen die auch im Supermarkt waren ich war froh als ich wieder draußen war man muß sich wirklich für solche Menschen schämen.

  8. tarzan /

    Solidarität.ich glaube schon dass ich das bin. Wenn mein abo dem Fitness-studio ermöglicht seine Leute weiter zu beschäftigen..kein Problem. Wenn die Luxair-reise auch nur teilweise ersetzt wird.. kein Problem, denn Luxemburg braucht eine eigene Fluggesellschaft. Sagt die Regierung „Tarzan bleib auf deinem baum“.. kein Problem, dann mach ich (im Bereich des möglichen). Wird im laufe des Jahres eine solidaritäts-steuer erhoben, auch kein Problem. ich darf aber meine eigene sicht der dinge haben ohne gleich von Leuten, die auch nicht mehr wissen als ich, als unsolidarisch, oder, wie bereits im artikel erwähnt, als weltfremd bezeichnet zu werden. Es wird wohl nicht mehr lange dauern bis das Wort Corona-nazi auftaucht. Habe heute morgen im LW ein interview mit dem cgfp-präsidenten gelesen. Der wurde allen ernstes gefragt ob man den öffentlichen dienst mehr für Ausländer öffnen solle, also auch für franz.Pendler, die Macron vielleicht zwangsrekrutieren will.

  9. de maulkuerf /

    ganz gud a richteg Dhiraj Sabharwal, schéin dat mol EEN dofuner schreiwt, et hat ee bal gemengt hei am Land wäre lauter Läppercher.

    Wat ech awer just nach wöll schreiwen:
    wann een elo feststelle muss, wéi geféierlech “mir” onst Land an der läscht obgebaut hun, mir hun Näicht méi hei am Land wat mer produzéieren oder Eppes wat mer selwer hei maachen, keen ourdendlechen Gesondheets-System, wéi een elo geséit, baal keng eegen Dokteren, Infirmièren asw. asw. Wann ons léif Nopeschlänner keng Leit méi riwwer lossen, déi fiir “Ons” hei schaffen, dann ass et net grad roseg hei am Ländchen, da stiechen mer nach just de Fanger an de Mond a staunen.
    Ech kenne keen aanert Land dat esou eng Politik dreiwt.
    de maulkuerf

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