Di., 14. Juli 2020

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  1. J.Scholer /

    Dass Grenzschliessungen von Nöten sind , zu verstehen , nicht zu verstehen in einer EU , der europäische Gedanke, die Solidarität nicht mehr existent sind, unsere Regierung über die Schließung der Grenze durch die allgemeinen Nachrichtensender informiert wurde. Soviel zur Grossregion, zur übergreifenden Politik der Regionen. „D‘EU, d‘Groussregioun ass definitiv dout“, und nach dieser Krise müssen wir neue Formen der politischen, wirtschaftlichen Zusammenarbeit suchen, uns nicht wundern bei den Bürgern das Vertrauen in die EU, Zusammenarbeit flete ist.

  2. Thorben /

    Meine Freundin und ihr Kind wohnen in LUX. Ich arbeite in Deutschland, mein Wohnsitz ist auch noch dort. Erst im Mai ziehen wir in eine eigene Wohnung zusammen. Darf ich jetzt überhaupt zurück zu ihr fahren?

  3. JayJay /

    Frei, jedoch gefangen in einem demokratischen Land.
    Corona-Virus läst grüssen

    Ein Formular für berufstätige Pendler von Deutschland nach Luxemburg, und das sind deren viele. Alles schön und gut.

    Jedoch was machen wir mit den nicht berufstätigen Luxemburgern die im nahen Grenzgebiet (regulär angemeldet) zu Luxemburg leben und das sind bei weitem weniger als die Pendler.

    Diese haben durch die plötzliche Grenzschliessung das Nachsehen.

    Lang organisierte Termine, wie zum Beispill zum Reifenwechsel in der Werkstatt in Luxemburg in der man die Sommerreifen gelagert hat kann man bis auf weiteres vergessen.

    Oder Kontrolltermine beim Facharzt, in der Klinik in Luxemburg in der man sich eben noch operieren hat lassen (wie z.B Kniegelenk, Augenlinse erneuert oder ähnliches) . Auch diese Termine kann man nicht mehr wahrnehmen und muss hoffen dass keine Komplikationen auftreten.

    Rezeptpflichtige Medikamente die man in luxemburger Apotheken erhält, bekommt man leider nicht alle so ohne weiteres in einer deutschen Apotheke da hier andere Lieferketten bestehen als die in Luxemburg.

    Bestellungen die in in Läden in Luxemburg aufgegeben und bereits bezahlt wurden können nun auch nicht mehr abgeholt werden.

    Und so manches mehr das, von Heute auf Morgen für die nicht berufstätigen im Grenzgebiet lebenden Luxemburgern auf die rein gar keine Rücksicht genommen wurde, nicht mehr möglich geworden ist durchzuführen.

    Als ob durch die wenigen hier zitierten Personen, der man nun die Grenzüberschreitung verweigert, gegenüber den unzähligen Pendler die jeden Tag hin und her pendeln dürfen, die Verbreitung des Corona-Virus schneller einzudämmen sei.

    In diesem Sinne, bleibt gesund und munter.

    P.S. Nebenbei gesagt, durch den Pendler-Verkehr bleibt der Tanktourismus nebst finanziellen Einnahmen für Luxemburg erhalten.

  4. Unfreiwillig in Luxemburg festgehalten... /

    Super, dass die Grenzen von heute auf morgen “dicht” gemacht werden, ohne das ganze halbwegs praktikabel zu gestalten. Als ob sich der Virus von einem Grenzposten aufhalten ließe… und zur gleichen Zeit halten sich nach wie vor X Deutsche und X Luxemburger in Urlaub im Ausland auf – egal ob in Spanien, Italien und anderen Corona-Gebieten. Und die reisen ganz normal wieder ein. Ob sie sich an die Auflagen halten, weiss keiner so genau. Wo ist wohl das Risiko größer: beim normalen Grenzgänger oder beim Urlaubsrückkehrer? Totales Unverständnis. Wenn man konsequent sein wollte, müsste man auch den Flugverkehr (zumindest den touristischen!) einstellen.

  5. Marc /

    Mein Sohn ist in Deutschland und möchte nach hause in Luxemburg kommen. Die Universitäten sind zu. Er hat kein Auto und möchte auch nicht mit dem öffentlichen Transport fahren. Darf ich ihn holen gehen?

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