Angefangen beim Obersauer-Stausee, der sich in den letzten Tagen wieder eines großen Zulaufs zu erfreuen schien. Um schlimmere Verkehrsprobleme zu verhindern, sah sich die Pressestelle der Polizei am Sonntag dazu gezwungen, weitere Besucher von den beliebten Badestränden fernzuhalten. Zunächst hat die Polizei in einer Pressemitteilung die vollständige Auslastung der gebührenpflichtigen Parkplätze in unmittelbarer Nähe zu den Stränden gemeldet. Kurz danach waren auch die kostenlosen Stellplätze der Auffangparkings an der N27 komplett besetzt. Den Autofahrern wurde geraten, den Bereich um den Stausee ganz zu meiden und auf alternative Möglichkeiten zur Anreise zurückzugreifen.
Lärm und nächtliche Ruhestörung
In der Nacht zum Sonntag wurde die Polizei mit 60 Fällen nächtlicher Ruhestörung befasst. Dabei handelte es sich hauptsächlich um zu laute Musik in Gaststätten oder auf privaten Partys, respektive um Menschen, die sich zu später Stunde auf offener Straße nicht zu benehmen wussten. Die Einsätze waren über das ganze Land verteilt, wie die Pressestelle in ihrem Bulletin am Sonntag festhält. „In den meisten Fällen zeigten sich die Betroffenen jedoch einsichtig und die Situationen konnten meist friedlich geregelt werden“, so die Mitteilung.
Nicht ganz so umgänglich aber waren jene Personen, die in der zum Sonntag am Parkplatz Kockelscheuer negativ aufgefallen waren. Der Polizei waren Fahrer gemeldet worden, die „Lärm mit ihren Wagen“ verursachten. Die „Unruhestifter“ wurden noch an Ort und Stelle von Beamten kontrolliert. Dabei wurden zwei Fahrer wegen Mängeln an der Beleuchtung sowie Reifenschäden gebührenpflichtig verwarnt. Ein weiterer Fahrer konnte keine gültige Steuervignette vorzeigen. Drei Fahrer mussten sich einem Alkoholtest unterziehen. In einem Fall kam der Fahrer noch mit einer gebührenpflichtigen Verwarnung davon. Zwei weitere Betroffene aber lagen so weit über dem Limit, dass sie ihren Führerschein noch an Ort und Stelle abgeben mussten.
Festnahmen nach Diebstahl
Zivilcourage bewiesen am Samstag die Insassen eines Busses im Zentrum von Luxemburg-Stadt: Ein Mann hatte gegen 16.40 Uhr versucht, einem Passagier die Uhr vom Handgelenk zu reißen. Er konnte allerdings von Umstehenden gestört und so lange festgehalten werden, bis Polizeibeamte eintrafen. Der mutmaßliche Täter wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen und am Sonntag einem Untersuchungsrichter vorgeführt.
Festgenommen wurde auch ein Mann, der in der Nacht zum Samstag im Zentrum der Innenstadt auf Beutezug gegangen war. Der Betroffene hatte gegen 3.25 Uhr in der rue des Bains einen Wagen aufgebrochen und mehrere Gegenstände entwendet. Nur kurze Zeit später aber konnte er von herbeigerufenen Polizisten in der rue Goethe auf frischer Tat ertappt werden. Das Diebesgut wurde sichergestellt und den Eigentümern zurückerstattet. (ham)
Zu Demaart
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