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Freitag und SamstagWarnstufen Orange und Rot: Meteolux warnt vor Hitze, Regierung vor Wasserverschwendung

Freitag und Samstag / Warnstufen Orange und Rot: Meteolux warnt vor Hitze, Regierung vor Wasserverschwendung
 Foto: dpa/Christoph Schmidt

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35 respektive 37 Grad Celsius: Luxemburgs staatlicher Wetterdienst Meteolux hat für Freitag und Samstag eine Hitzewarnung ausgegeben. Vor allem im Süden des Landes sollen diese Temperaturen erreicht werden. Der Norden müsse mit 33 bis 35 Grad Celsius rechnen. Die Regierung rät derweil zu sparsamem Wasserverbrauch.

Höchsttemperaturen zwischen 35 und 37 Grad Celsius: Am Samstag muss im Süden des Landes von 12 bis 22 Uhr mit einer Hitzewelle gerechnet werden. Das kündigt der staatliche Wetterdienst Meteolux auf seiner Webseite an. Die Wetterbehörde spricht für den Süden eine Warnung vor starker Hitze aus und gibt die Alarmstufe Rot für Samstag aus. Schon für Freitag hat Meteolux eine Hitzewarnung der Stufe Gelb herausgegeben. Die staatliche Behörde rechnet mit Höchsttemperaturen zwischen 30 und 32 Grad – und das von 14 bis 21 Uhr. Auch hier können laut Meteolux besonders im Süden Luxemburgs solche Temperaturen erreicht werden.

Das Luxemburger Umweltministerium rät zudem in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit dem Wasserwirtschaftsverwaltung dazu, sparsam mit Wasser umzugehen. Das heiße jedoch nicht etwa, man solle weniger trinken – denn eine ausreichende Wasserzufuhr ist für den Körper bei diesem Wetter wichtig. Wer allerdings zum Beispiel vorhat, sein Auto exzessiv mit dem Gartenschlauch zu waschen, sollte das vielleicht besser verschieben. In der Pressemitteilung heißt es als Erklärung: „Die Erfahrung zeigt, dass der Trinkwasserverbrauch mit steigenden Temperaturen zunimmt, insbesondere bei Temperaturen über 30 Grad. Angesichts der Wettervorhersagen für die kommenden Tage erinnern das Ministerium sowie die Wasserwirtschaftsverwaltung die Bevölkerung und die Gemeinden daran, kein Leitungswasser zu verschwenden und den Verbrauch auf die notwendigsten Bedürfnisse zu beschränken.“ Methoden zum Sparen von Wasser könnten auf www.waasser.lu abgerufen werden.

Darüber hinaus gilt laut Meteolux für Freitag und Samstag landesweit eine sogenannte Luftqualitätswarnung wegen „Ozon in der Außenluft“. Für Freitag stuft Meteolux diese als Warnstufe Gelb, für Samstag Orange ein – beide Male zwischen 12 und Mitternacht. Verhaltensempfehlungen und die genauen Definitionen der entsprechenden Warnungen stellt der Wetterdienst auf seiner Website unter www.meteolux.lu bereit.

Das Landwirtschaftsministerium weist außerdem in einer Pressemitteilung vom Freitag darauf hin, dass Tierhalter bei so hohen Temperaturen ihren Tieren genügend Wasser und kühle Orte oder einen Unterschlupf im Schatten zu Verfügung stellen sollten. Auch für sie ist übermäßige körperliche Betätigung jetzt fehl am Platz. Auf keinen Fall soll man sie nicht in heißen Fahrzeugen zurücklassen.

So schützen Sie sich vor den Gefahren der Hitze

1. Genug trinken
Mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit sollte man am Tag zu sich nehmen. Deswegen soll man regelmäßig und ausreichend trinken, auch ohne durstig zu sein. Bei Hitze sollte man am besten auf Mineral- oder Sprudelwasser zurückgreifen. Quellwasser oder das Wasser aus dem Hahn könnte eventuell nicht genügend Mineralien enthalten. Zusätzlich sollte man leicht gezuckerte Getränke, wie mit Wasser verdünnte Säfte, zu sich nehmen. Von Tee und Kaffee sowie zu stark zuckerhaltigen oder koffeinhaltigen Getränken sollte man die Finger lassen.

2. Im Schatten bleiben
Das Gesundheitsministerium rät dazu, sich der Sonne nicht übermäßig auszusetzen, insbesondere während der Mittagszeit, wo die Temperaturen am höchsten sind. Wer dennoch in die Sonne möchte, sollte sich den Kopf bedecken und genug Sonnenschutz auftragen. 

3. Nicht überanstrengen
Auf intensive körperliche Aktivitäten oder Sport sollte man während der heißesten Tagesstunden verzichten. 

4. Die Innenräume kühl halten
Damit die Wohnung oder das Büro nicht überhitzt, sollte man Türen und Fenster geschlossen halten. Zusätzlich sollten die Rollläden dort heruntergelassen werden, wo die Sonne intensiv draufscheint. Um die Räume zu lüften, wird geraten, von den kühleren Abend- oder Morgentemperaturen zu profitieren.