Polizeibeamte mussten am Mittwochabend gegen 20.30 Uhr wegen einer mutmaßlichen schweren Körperverletzung in die rue de Bonnevoie in Luxemburg-Stadt ausrücken. Das meldete die Polizei am Donnerstag in einer Pressemitteilung. Der mutmaßliche Täter sei vom Tatort geflüchtet, woraufhin die Beamten sofort eine Fahndung in die Wege leiteten. Wenig später wurde die Polizei zu einem Wohnungseinbruch in die rue Bender gerufen. Beim Eintreffen der Beamten stellte sich heraus, dass sich der mutmaßliche Einbrecher in der Wohnung verschanzt hatte.
Die Polizeistreifen vor Ort identifizierten den Einbrecher schließlich als Tatverdächtigen der vorherigen Körperverletzung. Der Mann entschloss sich abermals zur Flucht – über das Fenster im dritten Stock. Von dort aus hangelte er sich laut Polizei an der Fassade des Hauses entlang. Währenddessen machten sich Polizeibeamte auf den Weg zur Wohnung im dritten Stock, um den Mann aus seiner misslichen Lage zu befreien.
Zu spät, wie sich herausstellen sollte: Der Einbrecher stürzte von der Fassade auf ein Vordach und von dort aus auf den Boden. Die Polizisten leisteten Erste Hilfe, bis die Rettungskräfte eintrafen. Zur weiteren Behandlung wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht. Das Opfer der eingangs erwähnten Körperverletzung wurde ebenfalls von den Rettungskräften in ein Spital eingeliefert. Bei diesem konnten die Polizisten eine geringe Menge Betäubungsmittel sicherstellen. Die Staatsanwaltschaft sei über den Vorfall informiert worden, schreibt die Polizei. Die Generalinspektion der Polizei sei ebenfalls in Kenntnis gesetzt worden.
Zu Demaart
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