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Behörde warntChampagner-Flaschen mit Ecstasy möglicherweise auch in Luxemburg im Umlauf

Behörde warnt / Champagner-Flaschen mit Ecstasy möglicherweise auch in Luxemburg im Umlauf
 Symbolfoto: PIxabay

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Ecstasy im Champagner: Die Luxemburger Behörde für Lebensmittelsicherheit hat am Dienstag eine Warnung ausgesprochen. Demnach ist die „Sécurité alimentaire“ über das Vorhandensein von Ecstasy (MDMA) in online verkauften Flaschen des Champagners „Moët & Chandon Imperial Ice 3l“ informiert worden. 

Mit Ecstasy gepanschter Champagner hatte vor einigen Monaten bereits in Deutschland und in den Niederlanden für Schlagzeilen gesorgt: Sowohl in der Oberpfalz in Bayern als auch in den Niederlanden waren Flaschen entdeckt worden, die Ecstasy enthielten. Im deutschen Weiden war ein Restaurantbesucher gestorben, nachdem er davon getrunken hatte, sieben weitere Menschen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die Flasche war nach bisherigen Erkenntnissen über eine Online-Plattform gekauft worden. Ende Februar sprachen die deutschen Behörden eine offizielle Warnung aus. 

Dem schließt sich die Luxemburger Lebensmittelsicherheit nun an. Niederländischen Behörden zufolge handelt es sich um die Champagnerflasche „Moët & Chandon Imperial Ice 3l“ mit den Chargennummern
LAJ7QAB6780004 und LAK5SAA6490005. Letztere Charge ist in Luxemburg offenbar durch „Caves Wengler“ verkauft worden. Ein Verkauf durch andere Betreiber kann nicht ausgeschlossen werden. Der Code befindet sich laut Lebensmittelsicherheit auf dem Etikett auf der Rückseite der Flasche. „Das Äußere der Flasche unterscheidet sich nicht von den üblichen Champagnerflaschen“, schreibt die „Sécurité alimentaire“. „Im Bereich der Flüssigkeit ist jedoch ein deutlicher Unterschied zu erkennen.“ 

Demnach sprudelt der Ecstasy-Champegner nicht und hat eine rötlich-braune Farbe, die mit der Zeit dunkler wird. Zudem hat sie einen „Anis-Geruch“. 

Sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland seien die fraglichen Flaschen auf einer noch unbekannten Website gekauft worden. Die luxemburgischen Behörden raten zu extremer Vorsicht: „Probieren Sie nichts! Auch ein kleiner Schluck kann schädlich sein“, warnt die Lebensmittelsicherheit.

 Foto: Sécurité alimentaire