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Formel 1Rennen in Miami soll für Spektakel sorgen: „Immer eine Menge Show“

Formel 1 / Rennen in Miami soll für Spektakel sorgen: „Immer eine Menge Show“
Ein künstlich angelegter Hafen an der Rennstrecke soll zu einer besonderen Atmosphäre verhelfen Foto: Hasan Bratic/dpa

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Das neue Rennen in Miami soll ein Spektakel werden, die Macher feiern ihren Durchbruch auf dem US-Markt – der soll noch mehr Geld in die Kassen spülen.

Lewis Hamilton spielte Golf mit NFL-Superstar Tom Brady, Weltmeister Max Verstappen machte einen Pitch bei den Baseballern der Miami Marlins, die Footballer der Dolphins schauten sich die Strecke ganz genau an – alles wunderbar in Szene gesetzt, bestens ausgeleuchtet. Kurz vor dem neuen Formel-1-Rennen in der „Magic City“ rührten alle noch einmal kräftig die Werbetrommel, Miami soll ein Spektakel werden. Denn: Es steht viel auf dem Spiel.

Hamilton erwartet nicht weniger als ein „super aufregendes“ Ereignis am Sonntag ab 21.30 Uhr (MESZ), schließlich haben die USA endlich ihre „Liebe“ für die Formel 1 entdeckt. Und die Macher der Serie pflegen diese neue Zuneigung natürlich, damit lässt sich viel Geld verdienen.

„Die USA sind ein wichtiger Wachstumsmarkt für uns“, sagte Formel-1-Boss Stefano Domenicali, der in dem Land, in dem alles etwas größer ist, noch mehr Profit machen will: „Wir wollen den amerikanischen Markt zum bedeutendsten Markt der Königsklasse machen.“

Bisher tat sich die Formel 1 im Land der unbegrenzten Möglichkeiten erstaunlich schwer, aber die neuen Macher von Liberty Media (Besitzer der Rennserie seit 2017) meinen es wirklich ernst. „Ich weiß, dass die Ausweitung des Marktes in den USA derzeit ein wichtiger Teil der Agenda der Formel 1 ist“, sagte Tom Garfinkel, Chefstratege in Miami: „Es gibt sicherlich viel Interesse, sowohl von Unternehmenssponsoren als auch von Rennfans und von Leuten, die die Formel 1 in den USA erleben wollen.“

Das Drumherum ist bestens inszeniert, Shows mit Stars wie Kygo heizen den Fans ein, die Bilder von der Strecke mit dem riesigen Hard-Rock-Stadium und jeder Menge Palmen sind spektakulär – weil in der Formel 1 mittlerweile das Donald-Trump-Motto „America first“ gilt, wurde nichts dem Zufall überlassen. Miami soll, muss ein Wochenende der Extraklasse werden. (SID)

Pereira gibt Comeback im Porsche Carrera Cup

Am Freitag und Samstag gibt Dylan Pereira sein Comeback im Porsche Carrera Cup Deutschland. Die beiden ersten Saisonrennen werden im Rahmen der „6 Hours of Spa-Franchorchamps“, die zur FIA World Endurance Championship gehören, ausgetragen. Während Pereiras Debüt für das Team IronForce Racing by Phoenix am Freitag um 17.20 Uhr stattfindet, ist sein zweites Rennen am Samstag um 10.55 Uhr. Der 24-Jährige, der den Porsche Carrera Cup Deutschland vor zwei Jahren auf dem zweiten Platz beendete, zählt in Belgien zu den Favoriten – auch weil Spa-Franchorchamps seine Lieblingsstrecke ist. Mit Carlos Rivas (Black Falcon) ist ein zweiter Luxemburger am Start. Rivas entschied in den vergangenen drei Jahren den ProAm-Titel immer für sich – diesen peilt er auch jetzt wieder an. Zudem hat Rivas vor, den Rekord mit den meisten Rennsiegen (39) in dieser Wertungsklasse weiter auszubauen.