Die Rekordhitzewelle dieses Sommers im amerikanischen Nordwesten erinnert uns – wenn wir das noch nötig haben – daran, was der menschengemachte Klimawandel heute und in Zukunft für unsere Lebensbedingungen bedeutet. Die weltweiten Durchschnittstemperaturen sind bereits auf 1,2° Celsius über dem vorindustriellen Niveau gestiegen und könnten in den nächsten 80 Jahren um weitere 5°C steigen. Diese Erwärmung beschleunigt das Aussterben vieler Arten und macht große Teile der Welt für menschliches Leben unbewohnbar. Laut manchen Schätzungen könnte der Klimawandel bis 2050 eine Milliarde Menschen zum Auswandern zwingen.
Angesichts derart massiver langfristiger Gefahren müssen wir viele unserer traditionellen Annahmen hinterfragen, und die Ökonomie ist dabei keine Ausnahme. Wollen wir falsche politische Wege verhindern – wie jenen, der, obwohl Milliarden von Menschen weltweit immer noch in Armut leben, das Wirtschaftswachstum völlig vernachlässigt – müssen wir die klassische Ökonomie an die neue klimatische Wirklichkeit anpassen.
Natürlich hat diese wissenschaftliche Disziplin die Bedeutung von Umweltthemen schon lange erkannt. William D. Nordhaus, Wirtschaftsnobelpreisträger von 2018, hat 1991 die Kosten der Treibhausgasemissionen in die gängigen Wirtschaftswachstumsmodelle integriert und mit seiner Arbeit die Denkweise von Ökonomen und vielen Politikern über den Klimawandel geprägt.
@ Observer : Ech ennerstetzen aer Meenung. An dofir soll och ob PMA, GPA asw verzicht ginn, well dei' Leit kennten Kanner adoptei'eren ! Mat Geld lei'st sech d'Klima net retten , nemmen mat enger Reduzei'erung Richtung max. 4 Milliarden Menschen ob der Aerd ! Manner Bevoelkerung, = manner Resourcen Ausbeutung an manner Knascht gett produzei'ert . . .
Falls "laut mancher Schätzungen" bis 2050 tatsächlich bis zu einer Milliarde Menschen auf der Flucht sein sollten, so wird dies nicht einem wie auch immer gearteten Klimawandel geschuldet sein, sondern allein den haarsträubenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umwälzungen, die eine bestimmte Politik glaubt, zu dessen Bekämpfung anwenden zu müssen.
Ein guter Klimaschutz wäre eine Reduzierung der Weltbevölkerung, also erstmal auf Kinder verzichten und den Konsum und Wegwerfwahn begrenzen.Da unbegrenztes Wachstum nicht möglich ist sieht die Zukunft so oder so nicht gut aus!Mit Geld lässt sich das Klima nicht retten.