Die Schweiz streicht Luxemburg von der Risikoliste. Ab 7. September müssen Menschen, die sich in Luxemburg aufgehalten haben, nicht mehr in Quarantäne, wenn sie in die Schweiz einreisen. Das erklärte ein Sprecher des eidgenössischen Bundesamts für Gesundheit (BAG) am Donnerstag. Die Schweiz hatte Luxemburg am 22. Juli auf ihre Liste mit Ländern für Einreisebeschränkungen gesetzt.
Einreisende aus Luxemburg mussten danach für zehn Tage in Quarantäne und ihre Einreise innerhalb von zwei Tagen den zuständigen kantonalen Behörden mitteilen. Wer die Quarantäne- oder Meldepflicht nicht befolgte, konnte mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 Schweizer Franken (9.300 Euro) bestraft werden. Anders als in Deutschland hob ein negatives Testergebnis die Quarantänepflicht nicht auf.
43.432 positiv getestet in der Schweiz
Gleichzeitig mit Luxemburg strichen die Schweizer Belgien, El Salvador, Swasiland, Kasachstan, Kirgisistan, Mexiko und Oman von der Quarantäneliste. Dafür setzten die Behörden andere Länder auf die Liste: Kroatien, San Marino, die Ukraine, Französisch Polynesien, Guyana, Libanon, Libyen, Paraguay, Trinidad und Tobago sowie die Vereinigten Arabische Emirate. Die neuen Einreisebestimmungen gelten ab Montag, 7. September.
Der Schweizer Rundfunktanstalt SRF zufolge steigen die Infektionszahlen im Land selbst derzeit. Laut dem BAG-Sprecher sei dies jedoch kein Grund zur Beunruhigung, der Reproduktionswert liege derzeit unter 1. In der Schweiz und in Liechtenstein gab es bislang laut SRF insgesamt 43.532 bestätigte Covid-19-Fälle. 1.732 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.
Zu Demaart
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