Das US-Handelsministerium setzte zudem 24 chinesische Unternehmen auf eine schwarze Liste, darunter mehrere Tochterfirmen des Baukonzerns CCCC.
Die Volksrepublik setze seit 2013 staatliche Unternehmen für die Aufschüttung künstlicher Inseln im Südchinesischen Meer ein und habe seitdem fast 1200 Hektar Land gewonnen, erklärte Pompeo. Er warf China vor, damit die Region zu destabilisieren, die Hoheitsrechte seiner Nachbarländer zu verletzen und «unermessliche» Umweltschäden zu verursachen.
China beansprucht praktisch das gesamte Südchinesische Meer für sich. Auch Brunei, Indonesien, Malaysia, die Philippinen und Vietnam reklamieren Teile des Seegebiets für sich, das für die Anrainerstaaten strategisch und wirtschaftlich enorm wichtig ist. Peking heizt den Territorialkonflikt auch dadurch an, dass es in dem Gebiet künstliche Inseln aufschüttet und dort auch Militäranlagen errichtet.
Die USA sehen Pekings Gebietsansprüche im Südchinesischen Meer als illegal an und haben wiederholt Kriegsschiffe in die Region entsandt. Mitte Juli hatte Pompeo ein verschärftes Vorgehen gegen China in dem Konflikt angekündigt. mid/ju
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