Sechs obdachlose Risikopatienten aus Polen und Rumänien leben derzeit in einem Hotel am Findel. Das hat eine parlamentarische Frage an das Familienministerium und das Gesundheitsministerium ergeben. Da es sich um Personen aus Rumänien und Polen handelt, kümmert sich eine Nichtregierungsorganisation um die sechs Personen und übernimmt die anfallenden Kosten. Nach dem 15. Juni müssen sie ihr Quartier allerdings verlassen – es werde versucht die betroffenen Personen in einer angemessenen Struktur unterzubringen, die es ermögliche die Personen weiterhin medizinisch zu betreuen, schreiben die beiden Ministerien.
Wie viele Personen insgesamt obdachlos auf der Straße leben konnte weder das Gesundheits- noch das Familienministerium beantworten. Es werde momentan keine systematische Zählung der Obdachlosen vorgenommen. Man wisse nur, dass während der „Wanteraktioun“ jeden Tag rund 130 Obdachlose am Findel geschlafen hätten.
Während der Pandemie habe es im Gebäude B der „Wanterkatioun“ eine Isolierstation gegeben, auf derer sich mögliche Covid19-Patienten haben isolieren können, schreiben die beiden Ministerien. Positiv getestete Patienten wurden in Colpach untergebracht.
Zu Demaart
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