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Neue VorwürfeGewalt am großherzoglichen Hof: Luxemburgs Staatsanwaltschaft ermittelt

Neue Vorwürfe / Gewalt am großherzoglichen Hof: Luxemburgs Staatsanwaltschaft ermittelt
Ist es am Hof von Großherzog Henri zu Gewaltakten gekommen? Die Luxemburger Staatsanwaltschaft ermittelt. Editpress

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Ist es am Hof des Großherzogs zu Gewaltakten gekommen? Diese Vorwürfe wurden bei einer RTL-Sendung laut. Jetzt ermittelt die luxemburgische Staatsanwaltschaft. 

Die Luxemburger Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen körperlicher Gewalt am großherzoglichen Hof eingeleitet. Das geht aus einer Pressemitteilung der Justiz am Dienstagnachmittag hervor. 

Hintergrund sind Vorwürfe, die der Journalist Pol Schock der Wochenzeitung Land im RTL-Presseklub am vergangenen Sonntag vorgebracht hat. Laut Schock, der im Vorfeld der Veröffentlichung des Waringo-Reports über die Causa recherchierte, sei es am Hof „ganz klar“ zu Gewalt gekommen. „Et si Leit, déi soe ganz glafwierdeg, datt si der an d’Schnëss kruten“, sagte Schock. Der Journalist fragte sich, weshalb die Staatsanwaltschaft zuvor nicht eingeschaltet wurde. 

Die Staatsanwaltschaft begründet die Aufnahme von Ermittlungen offenbar allein mit Schocks Aussagen. „Meiner Kenntnis nach gab es keine Anzeige“, sagt Justiz-Sprecher Henri Eippers gegenüber dem Tageblatt am Dienstagnachmittag. Potenziell betroffene Hof-Mitarbeiter haben sich demnach nicht bei Justiz oder Polizei gemeldet. „Im Moment gibt es keine anderen Anhaltspunkte“, sagt Eippers. Die Justiz versuche, sehr schnell zu arbeiten. Laut „Parquet“ wurde die „Police judiciaire“ mit Ermittlungsaufgaben betraut. 

Maria-Theresia Erley
10. Februar 2020 - 19.34

Die Mitarbeiter haben kein Rückgrat.Wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen, warum gehen sie der Sache nicht nach und warum sie gemobbt werden oder was sie falsch machen.? Eine Ohrfeige gab es früher sogar in den Familien und Schulen.Heute ist es eher umgedreht, Eine befreundete Lehrerin sagte, sie habe nur noch Prinzen und Prinzesschen in ihrer Klasse. Eine Zurechtweisung, und schon stehen die Eltenr auf der Matte.

Fuchsberger
8. Februar 2020 - 1.39

@Leila z.Z. am Bing "falsch, denn gerade der Adel hat x-Namen, die der Einzelne kaum auswendig kennt." Alles nur Vornamen, kein Name.

Marion
5. Februar 2020 - 22.17

Alles halb so schlimm? Sind doch nur Christliche Sitten Leut? Also auch die nächste Backe hinhalten predigt doch der Pfarrer, jeden Sonntag in der Kirche! Unter jedem Dach gibts ein ach?

Leila z.Z. am Bing
5. Februar 2020 - 21.22

Net vu London falsch, denn gerade der Adel hat x-Namen, die der Einzelne kaum auswendig kennt. "Dorftrottel" kommt mir bekannt vor: Duesselmann - Rosie - Klassenkamerad usw.

Net vu London
5. Februar 2020 - 17.15

@Leila "An den “Londoner” mit den mehreren Namen" Nëmmen Dorftrottelen an Adeleger hunn nëmme een Numm.

Gewaltgéigner am Palais
5. Februar 2020 - 15.57

AN DER SPILLSCHOUL LéIEREN DI KLENG KANNER SCHON ALS MAXIME "GEWALT IST KEINE LöSUNG", si léieren systématesch aner methoden fir konfliktlösung, mat schwätzen... an der spillschoul ze cuba zu batista-diktatorzeiten houngen wuel gewaltverherrleschend biller..., dat prägt de charakter forever

Tertius gaudens
5. Februar 2020 - 12.29

Also, der Grossherzog sieht nicht eben wie ein Schlägertyp aus. Demnach zu schliessen, käme nur noch eine kleine ,stämmige weibliche Person in Frage.

Historiker
5. Februar 2020 - 10.44

Si mir am finsteren mittelalter? Jo! do huet den "adel" personal gekäppt, gefoltert, um scheiterhaufen verbrannt, zu der fenster rausgepucht, vergeft, vergewaltegt, agespart à vie..., an et huet keen derno gekréit ! Ma mir sinn 2020, a wellen keng diktatorin hei, mat engem mann G-D ennert der schlapp...

Gerd
5. Februar 2020 - 10.29

Dei mengen si geingen nach an der Ritter- Zeit liewen, do waar daat un der Dages-urdnung,dassen Untertanen sou bestroft goungen.

Leila
5. Februar 2020 - 10.26

An den "Londoner" mit den mehreren Namen Wer ist wir???

Miette
4. Februar 2020 - 22.11

@Monsieur Zeyen Angst ist ein schlechter Ratgeber. Und wenn die, bei Hof erniedrigten Angestellten aus Angst schweigen; schäme ich mich Luxemburgerin zu sein. Es kann und darf nicht sein, dass Personal sich nicht traut zu klagen gegen menschenunwürdige Behandlung seitens der Arbeitgeber.

Miette
4. Februar 2020 - 21.15

Ech kann a well mer net bewosst maachen, datt et der wierklech bei Haff soll op de Baack gi sin. Daat wier deift Mettelalter. Wann do wierklech Menschen sollten geschloen gi sin, dann get et just eng Leisung. Eist Ländchen muss endlech am neien Joerdausend ukommen!

CHE
4. Februar 2020 - 21.11

mir sinn hei dach net op de Zockerplantagen, MERDE ALORS

Maria-Theresia Erley
4. Februar 2020 - 21.03

Kommentar zu Claudio Mariotto Lieber claudio, ich kann Dir sagen, warum der Betreffende nicht mehr kommen durfte. WEil er nicht ordentlich gearbeitet hat. Was glaubst Du, warum ich mir einen teuren Rasenroboter zugelegt habe und 150 Meter lange und 2.50 Meter hohe Böschung selber mähe???

Jacques Zeyen
4. Februar 2020 - 19.33

Es kommt knüppeldicke. Warum keine Anzeige? Warum machen missbrauchte Kinder,oder deren Eltern keine Anzeige? Kann es sein,dass sie Angst haben? So wird's auch beim Hofpersonal sein.Man kann doch nicht gegen Adel oder Klerus vorgehen. Lehrer haben's da schon schwerer.

Le méchant z.Z London
4. Februar 2020 - 19.03

Wir wollen die Republik jetzt, sofort, es reicht...

Claudio Mariotto
4. Februar 2020 - 19.02

Es wird immer schöner und bunter. An und für sich ist es logisch, dass niemand etwas meldet. Viele Menschen haben Angst vor den Konsequenzen und dann gibt es das Tabu, der Unantastbarkeit des Adels. Dass es manchmal komisch vorgeht, das weiß ich von einem früheren Arbeitskollegen, der dort den Rasen mähen sollte. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern weshalb er mit der früheren Großherzogin Charlotte, die Großmutter von Groß Graf Heinrich, eine Disharmonie hatte, aber am folgenden Tag erhielt er das Telefongespräch, dass er dort nicht arbeiten durfte. Es ist Zeit, dass sich manches ändert. Der Groß Graf Heinrich scheint bewiesen zu haben, dass er nicht Herr der Lage ist. Es stellt sich die Frage ob der Groß Graf Heinrich wirklich Garant für den Respekt der Verfassung ist?

Le républicain , London
4. Februar 2020 - 18.50

Zu hoffen dass auch diese Sache lückenlos aufgeklärt werden wird, genau wie Herr Waringo in seinem Report verfahren ist , und falls dem so ist; dann ist es aber wirklich vorbei mit der Monarchie" à la Cubaine...!"

Polo
4. Februar 2020 - 17.48

Et gëtt ëmmer besser. Ech huelen un d'Madamm huet Immunitéit a kann d'Personal sou vill beetsche wéi se wëll ouni Konsequenzen ze fäerten. Déi Koppel muss fort.

Jean Bodry
4. Februar 2020 - 17.27

Wann dat stëmmt,muss de Staat sech vun de Monarchie trennen.