Zwischen Oberglabach und Moesdorf war am Sonntagnachmittag eine Frau am Steuer eines schweren BMW-«Geländewagens» derartig von ihrem Handy abgelenkt, dass sie erst auf die Gegenspur geriet und dann in einer Böschung gegen eine Mauer aus Sandsteinen fuhr. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Wagen und rutschte noch einige Meter auf dem Dach über die Fahrbahn. Das meldet die Polizei.
Die freiwilligen Feuerwehren aus Mersch und Nommern konnten die beiden Insassen aus dem total beschädigten Wagen bergen. Sie hatten sich beim Aufprall leicht verletzt.
Dass die Fahrerin von ihrem Handy abgelenkt war, habe diese selber im Zuge der Rettung geäußert, meldet die Polizei. Laut dem ACL darf in Luxemburg im Auto nur mit Freisprech-Geräten telefoniert werden, die fest im Fahrzeug verankert oder, bei Motorradfahrern, im Helm befestigt sind. Sobald sich das Fahrzeug in Bewegung gesetzt hat, darf der Fahrer nur eine Hand vom Lenkrad oder vom Lenker nehmen, um seine Telefonvorrichtung an- oder abzustellen.
Als Glück im Unglück darf wohl die Tatsache angesehen werden, dass dem BMW-«Geländewagen» während der Geisterfahrt bei bestem Sonntags-Ausflugswetter niemand entgegengekommen ist. Mediziner der Buffalo-Universität im US-Bundesstaat New York haben in einer Studie nachgewiesen, dass bei Frontalcrashs zwischen einem durchschnittlich dimensionierten Pkw und einem SUV die Pkw-Insassen ein siebenmal höheres Todesrisiko haben. Ausgewertet wurden 83.000 Frontal-Zusammenstöße aus den Jahren 1995 bis 2010. fgg
Zu Demaart
Merke: EIn SUV ist kein 'Gländewagen' und dieser Umfaller wäre an der Stelle auch mit einem 2CV passiert.
No gringer Logik wärt da wuel bannent kurzem e Radar op der Plaz opgestallt ginn, well wann déi Fra méi lues gefuer wir wär den Auto villäicht net op d'Kopp gangen?
Ein schwerer, teurer SUV, mit allem Drum und Dran, aber ohne integrierte Sprechanlage. Nicht schlecht! Wer auf diese Weise einen Verkehrsunfall verursacht, dem müsste ,auf der Stelle, der Führerschein für längere Zeit entzogen werden, nicht nur als Strafe, sondern auch zu seiner eigenen Sicherheit sowie der der anderen Verkehrsteilnehmer. Aber die Verbote und Gesetze sind ja bekanntliche für viele nur für die andern da.
Wéi ? An esou engem deieren, decken Bömf soll keng Freisprechanlag sinn... Dat gëtt et dach nëtt !!!
Bleibt dem "armen (selbstverschuldetem) Unfallopfer" nur zu wünschen, die notwendige Lehre aus seinem unverantwortlichem Verhalten zu ziehen und sein Blabla künftig über die Freisprechanlage zu führen. Bis dato sind mir GANZE zwei!!! dieser vermeintlichen Kings of the Road mit der normalen Rücksicht im Straßenverkehr begegnet. Ich fahre viel und das schon ziemlich lange...
hoffentlech bezillt hir assurance net, winst eigenverschuldung mam handy, dat wärt de chauffard léieren... a gotseidank ass kengem onschellegen eppes gschitt