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Das neue „Miseler Wäinzenter“ wird 4,7 Millionen Euro kosten

Das neue „Miseler Wäinzenter“ wird 4,7 Millionen Euro kosten

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Viel Polit-Prominenz hatte sich kürzlich im geschichtsträchtigen Weinmuseum in Ehnen eingefunden, galt es doch, den lange herbeigesehnten Grundstein für das «Centre mosellan» zu legen und dem Önotourismus an der Luxemburger Mosel somit zu einem kräftigen Schub zu verhelfen.

Von Herbert Becker

Beträchtlich war die Anzahl der Ehrengäste, die Wormeldingens Bürgermeister Max Hengel zur Eröffnung des Festaktes begrüßen konnte. Die Regierung hatte mit Carole Dieschbourg (Umwelt), Fernand Etgen (Landwirtschaft und Weinbau), Nicolas Schmit (Arbeit), Pierre Gramegna (Finanzen) sowie Wirtschafts-Staatssekretärin Francine Closener gleich fünf Vertreter entsandt. Unter den weiteren Honoratioren hieß er Léon Gloden als Präsident der «Entente touristique de la Moselle», Roby Ley (Direktor des Weinbauinstitutes) sowie den Präsidenten der Privatwinzer, Erny Schumacher, willkommen.

Fast 15 Jahre Vorlauf hatte es für das Projekt gegeben, bemerkte Max Hengel in seinen Ausführungen. Erste Konzepte gab es 2005, ab 2008 lag es dann «auf der Maische», bis die Regierung es 2012 wieder zurück an die Tagesordnung brachte. Das Weinbaumuseum Ehnen, bestehend aus «Maison Schëntgen», «Maison Kelterhaus» und «Maison Wellenstein», erhalte nun mit der Realisierung des neuen Gebäudes eine neue Wertschätzung.

Francine Closener unterstrich die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung des neuen «Centre mosellan» sowie das Potenzial des Önotourismus. «Hier entsteht eine überaus attraktive Vitrine für den Luxemburger Wein», verkündete die Staatssekretärin. «Ich bin stolz darauf, dass es uns gelungen ist, alle Akteure des Projektes an einem Tisch gehabt zu haben und wir so gemeinsam Konzeption und Finanzierung auf den Weg bringen konnten.» Ministerin Carole Dieschbourg bemerkte treffend: «Das wird ein ‚place to be‘. Das ‚Miseler Wäinzenter‘ zieht nicht nur einheimische Besucher, sondern auch Touristen aus aller Welt an. Hier ist man mittendrin statt nur dabei. Zudem dient es der Erhaltung der Identität der Region und wertet die bestehende Infrastruktur durch eine attraktive und innovative Architektur enorm auf.»

Eröffnung Anfang 2021

Finanzminister Pierre Gramegna verglich das Projekt gar mit dem benachbarten Schengen. «Künftig haben wir zwei ‚Eingänge zu Europa‘, darunter ein multifunktionelles Gebäude, welches auch für große Feste, Weindegustationen und Kongresse jeglicher Art genutzt werden kann.»

Unter der Federführung des Architekturbüros Valentiny beginnen die Arbeiten des mit 4,7 Millionen Euro veranschlagten Projektes in Kürze, die Bauzeit beträgt circa 2,5 Jahre, sodass mit der Eröffnung Anfang 2021 zu rechnen sein wird. Das Gebäude wird sich u.a. aus einem Empfang, einer Vinothek, einem Bistro und Bankettsaal, Ausstellungsräumen sowie einem Konferenzsaal zusammensetzen.

Jang
29. September 2018 - 17.57

Alt ërem een Projet vum Herr VIP Architekt deen den Budget herno ëm 50 % iwertrëfft, neischt praktesches brèngt, just een Denkmal fir verschidde Politiker,z.B. déi verreckte Gare zou Remich an nach aaner Denkmäler,matt Tourismus nëtt vill um Hut. Wéini léieren déi Haerren do ëndlech ëppes bei. ??