Die zweite Auflage des Rootstown-Festivals in der Kulturfabrik feierte am Samstag mit lokalen und internationalen Künstlern der Reggae- und Hip-Hop-Szene ein rauschendes Fest zwischen Nachhaltigkeit und kultureller Vielfalt. Das Tageblatt nutzte die Gelegenheit, um mit Künstlern und Veranstaltern über ein Thema zu sprechen, das in unseren Nachbarländern schon länger heiß diskutiert wird, in Luxemburg allerdings noch erstaunlich wenig Beachtung findet. Die Rede ist von «Cultural Appropriation».
Von Tom Haas
Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst der kulturellen Aneignung. Der Begriff beschreibt die Übernahme von spezifischen Kulturtechniken ethnisch-sozialer Minderheiten durch die (weiße) Dominanzgesellschaft unter teils sträflicher Missachtung der Bedingungen, die diese spezifischen Techniken hervorgebracht haben.
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