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Autofahrer fährt Fahrradfahrer auf der N16 um – und lässt ihn einfach liegen

Autofahrer fährt Fahrradfahrer auf der N16 um – und lässt ihn einfach liegen

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Ein Fahrradfahrer ist am Montag gegen 17 Uhr auf der N16 zwischen Remich und Mondorf von einem überholenden Auto erfasst worden. Das meldet die Polizei. Der Zusammenstoß sei derart heftig gewesen, dass der Rückspiegel des Autos abgerissen wurde, als der Fahrradfahrer durch die Luft katapultiert wurde. Der Autofahrer setzte seine Fahrt einfach fort, ohne sich um den Schwerverletzten zu kümmern.

Jetzt wird nach Zeugen gesucht: Wem ist ein schwarzer Citroën C4 Picasso aufgefallen, bei welchem der rechte Rückspiegel abgerissen ist? Informationen können an die Polizei Remich (Telefon 24477-500) oder über den Notruf 113 mitgeteilt werden. fgg

roger wohlfart
2. August 2018 - 14.42

Unabhängiger Beobachter, Sie verallgemeinern. Es gibt, wie bei den Autofahrern, solche und solche, die einen halten sich an die bestehenden Verkehrsregeln, die anderen nicht. Alle Sportradler ( sogenannte oder andere ) in einen Topf zu schmeissen und als arrogant zu bezeichnen ist einfach ungerecht und entspricht einfach nicht der Realität.

unabhängiger Beobachter
31. Juli 2018 - 23.29

Das Verhalten des betroffenen Autofahrers ist kriminell, daran besteht kein Zweifel. Trotzdem muss man aber auch sagen, dass man immer mehr den Eindruck gewinnt, dass die neue Straßenverkehrsordnung, die Radfahrer ja beschützen soll, eine ganze Menge der sogenannten Sportradler dazu anleitet, sich noch arroganter und riskanter zu verhalten. Immer öfter begegnet man sie z.B. auf der N7 ab Diekirch, wo 110 erlaubt ist, wo sie sich nicht mal scheuen, unnötigerweise sogar die Überholspur zu benutzen um ihre schwächeren Kollegen zu überholen. Gar nicht zu verstehen ist auch die Tatsache, dass ein Rotlicht auf verkehrsreichen Kreuzungen für sie anscheinend nicht gilt. Sie wollen einfach die bestimmte Strecke in kürzester Zeit abfahren, habe ich mir von einem solchen "Gesundheitssportler" erklären lassen müssen. Und vor falschen Aussagen nach einem Unfall sollte man auch keine Hemmungen haben, meinte der Betreffende, schließlich werde man ja als schwacher Verkehrsteilnehmer staatlich beschützt.