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Luxembourg Beach Open: Strandfeeling auf dem „Gaalgebierg“

Luxembourg Beach Open: Strandfeeling auf dem „Gaalgebierg“

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An diesem Wochenende findet bereits zum 24. Mal das «Luxembourg Beach Open» (LBO) statt. Die Vorbereitungen auf dem «Gaalgebierg» laufen auf Hochtouren.

Von Julie Riva

Das LBO ist das größte Beachvolleyball-Turnier der Großregion und wird seit 1995 vom Escher Volleyballclub organisiert. 380 Teilnehmer, aufgeteilt auf 76 Mannschaften, haben sich dieses Jahr für das Freizeit-Turnier angemeldet. In den Vierer-Teams muss mindestens eine Dame mitspielen und es darf höchstens ein lizenzierter Spieler dabei sein. Pro Mannschaft sind maximal zwei Reservespieler zugelassen. Beim gemischten Doppel – eine Frau und ein Mann – haben alle Spieler in der Regel eine Lizenz, da das Spiel zu zweit weitaus anspruchsvoller ist. Das Halbfinale findet am Samstag statt und das Finale der nationalen Beach-Meisterschaft wird am Sonntag ausgetragen. Zusätzlich findet am Sonntag das traditionelle VIP-Match statt. Die Vorentscheide wurden bereits am letzten Wochenende auf dem festen Beach-Feld weiter oben auf dem «Gaalgebierg» ausgetragen.

Das Turnier erfreut sich mittlerweile so großer Beliebtheit, dass die Veranstalter jedes Jahr rund 20 Mannschaften ablehnen müssen. Auch die Besucherzahl hat sich in den letzten Jahren verzehnfacht. Waren es zu Anfang rund 500 Zuschauer, konnten die Veranstalter letztes Jahr 5.000 Besucher zählen. Damals waren es auch nur 30 Mannschaften, die am Turnier teilgenommen haben. «Das Niveau der Spieler ist über die Jahre hinweg immer professioneller geworden», bemerkt Steve Faltz, Sekretär des Escher Volleyball-Clubs. «Wir haben mittlerweile eine regelmäßige Teilnahme von knapp 50 Teams, die jedes Jahr wieder dabei sind.»

Pitcher-Party

Für die Veranstaltung werden 1.000 Tonnen Sand auf fünf Spielfeldern verteilt. Der Sand kam vor knapp zehn Jahren aus Belgien und wird das ganze Jahr über bei einem der Sponsoren zwischengelagert und jedes Mal aufs Neue gesiebt und gefiltert. «Der Kostenpunkt für die Anschaffung lag bei 20.000 Euro. Die Gemeinde Esch hatte sich damals an der Anschaffung des Sandes beteiligt», so Steve Faltz. «In den vorigen Jahren wurde der Sand auf dem ‚Lallenger Bierg‘ in einem Naturschutzgebiet gelagert. Allerdings wurde der Sand hierbei zu sehr verunreinigt, wenn man ihn mit dem Bagger wieder abtrug. Deshalb lagern wir ihn jetzt bei unserem Sponsor Cloos.» Außergewöhnliche Funde im Sand gab es laut Faltz allerdings noch nicht. Bis auf Kinderspielzeug.

Volleyball ist nicht das Einzige, was rund um die Beach-Felder stattfindet. Am kommenden Samstagabend wird die alljährliche Pitcher-Party veranstaltet, die vom Escher Café Pitcher organisiert wird. Für musikalische Unterhaltung sorgen «Zero Point Five» mit ihrer ganz eigenen Mischung aus Pop-Rock, Country und der Melancholie hawaiianischer Musik. Auch mit dabei sind «The Choppy Bumpy Peaches» mit ihrem Space Rock made in Luxembourg und die Jungs von «De Läb» mit ihrem frechen Hip Hop. Später sorgen die DJs Kirsty Sutherland und Dama dafür, dass die Party noch bis spät in die Nacht weitergeht. Der Sand wird nach diesem Wochenende auch nicht sofort wieder aufgeladen und abtransportiert, sondern bleibt bis zum «Gaalgebeach» am 25. August liegen. Die «Fnöbsen asbl.» organisiert auch dieses Jahr wieder ihr «Dodgeball»-Turnier mit anschließender Party und Konzerten.