Donnerstag15. Januar 2026

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Bankwesen: Einigung auf Tarifvertrag

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Während einer Mammutsitzung am Mittwoch konnten die Sozialpartner sich nach langwierigen Verhandlungen auf ein grundsätzliches Abkommen zu einem neuen Bankenkollektivvertrag einigen.

Der Durchbruch konnte nach einigen Zugeständnissen der ABBL erreicht werden: So konnte schlussendlich eine lineare Erhöhung ausgehandelt werden, es gab eine Reihe von Garantien für das Personal und die umstrittene Juni-Prämie wird künftig Bestandteil der Gehälter sein. Noch am Dienstag war es zum Eklat zwischen Aleba und OGBL gekommen, als Vertreter beider Gewerkschaften sich gegenseitig öffentlich beschimpften. Dieses klärende Gewitter hat offensichtlich das Klima gereinigt, auch wenn es einen ganzen Verhandlungstag gebraucht hat um beide Seiten zu einem Kompromiss zu bringen.

Zugeständnisse gaben Ausschlag

Schließlich, so Véronique Eischen vom OGBL-Syndikat «financial sector“, hätten Zugeständnisse bei Arbeitszeit, Ausbildung und Entlohnungssystem dazu geführt, dass dieser Kompromiss zustande kam. Auich werde eine paritätische Kommission über die Transitionsphase wachen.

Wie es in einer gemeinsamen Stellungnahme der Sozialpartner heißt, beinhaltet die Vereinbarung die Einführung eines neuen Klassifizierungs- und Vergütungssystems einschließlich der Zahlung eines um zehn Prozent erhöhten Juni-Bonus‘ in diesem Jahr, Verbesserungen bezüglich der «Arbeitszeitbestimmungen» sowie des «bestehenden Ausbildungsvertrags».

Jetzt werden die Gewerkschaften ihre Basis über die grundsätzlich ausgehandelten Punkte abstimmen lassen (die Aleba am Dienstag, der OGBL am Donnerstag und der LCGB ebenfalls kommende Woche) ehe ein definitiver Text von den Sozialpartnern des Bankensektors ausgearbeitet werden wird.