Von unserem Korrespondenten Thomas Roser
Pünktlich zum Tag der Erde zieht im EU-Wartesaal selbst die Plastiktüten-Hochburg Serbien in den späten Feldzug gegen die Plastikmüllplage. Doch ob in oder außerhalb der EU: Die Einsicht in die Notwendigkeit der Reduzierung der Müllberge ist auf dem wenig umweltbewussten Balkan noch schwach entwickelt.
An dem hauchdünnen Einkaufsutensil führt auf dem Balkan bislang kaum ein Konsumentenweg vorbei. Ob die am Kiosk erworbene Zeitung, die beim Bäcker erstandenen Frühstückhörnchen, auf dem Markt ergatterte Kartoffeln oder die in Supermärkten gekaufte Kühlschrankfüllung: Meist ohne nach dem Bedarf zu fragen, versenken wieselflinke Verkäuferhände den Einkauf automatisch in einem Wust von Einwegplastiktüten.
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