Montag19. Januar 2026

Demaart Zu Demaart

Headlines

BASKETBALL: Spartas Triumph mit Kopf und Können

BASKETBALL: Spartas Triumph mit Kopf und Können

Jetzt weiterlesen !

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Oder schließen Sie ein Abo ab.

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

56. Pokalfinale: T71 Düdelingen - Sparta Bartringen 66:89 (34:39)

Der 56. Pokal geht nachBartringen: Die Sparta wargegen T71 Düdelingen – beide Teams standen zum zwölften Mal im Endspiel – in fast allen Bereichen überlegen und setzte sich mit einer uner wartet hohen Differenz von 23 Korbpunkten durch. / Paul Wagner, Pierrot Feltgen, Marc Schneider, Jenny Zeyen, Delia Controguerra, Gabi Besenius, (Texte), Jeff Lahr, Gerry Schmit (Fotos)

Bartringen war zu überlegen, um dem Gegner ein Duell auf derselben Augenhöhe zu ermöglichen. Nach einer von beiden Teams vor einer Woche verpatzten Generalprobe war die Sparta top, der T71 hingegen öfters flop. Nach zwei Erfolgen in direkten Vergleichen ging der momentane Meisterschaftszweite Düdelingen als leichter Favorit in die Partie. Für ihn war die gute Nachricht, dass Frank Muller in der Startformation auflief.

Alles schien also in Richtung Pokalverteidigung des T71 zu laufen. In diesem Sinne eröffnete Ruffato auch den Korbreigen.Diese Führung sollte jedoch für eine ganz lange Zeit die einzige des T71 sein. Gegen eine ganz wendige und unkonventionelle Zonenverteidigung der Bartringer tat sich Düdelingen dennoch mehr als schwer. Sparta hatte sich taktisch ausgezeichnet auf dieses Endspiel vorbereitet. Grant zeigte sich ganz opportunistisch und traf gleich dreimal in Folge. Nach einem Remis bei 4:4 setzte sich Bartringen dann langsam, aber sicher ab. Auch eine Auszeit und einige Spielerwechsel beim T71 vermochten Sparta nicht zu bremsen. Ganz im Gegenteil. Muller und Stephens fanden überhaupt nicht den gewohntePOKALERGEBNISSE

o Coupe du Minibasket:
Contern – Bartringen 37:54

o Coupe Scolaires Jungen:
Contern – Bartringen 54:63

o Coupe des Cadets:
Contern – Steinsel 43:85

o Coupe de Luxembourg:
Düdelingen – Bartringen 66:89 n Weg zum Korb.Bartringen stand einfach gut und startete gelegentlich zu erfolgreichen Schnellangriffen durch. Mit dem Ami Grant als Dreh- und Angelpunkt erhöhte man den Abstand (7:20). Zu diesem Zeitpunkt stach deutlich ins Auge, dass die Bartringer Verteidigung besser gestaffelt und gefestigter war als die Düdelinger Defensive und dass die Sparta mit ihrem kombinationsreicheren und variableren Angriffsspiel mit offenen Wurfpositionen deutlich im Vorteil war.

Motor zündete nicht

Nach 8′ gelang es dem T71 erstmals, Stephens unterm Korb freizuspielen. Ein Zeichen der Besserung? Denn auch Schumacher konnte einen Alleingang abschließen. Jedoch wurde dieser Aufwind durch das dritte Foul von Stephens gestoppt.

Auch zu Beginn des zweiten Viertels änderte sich das Spielgeschehen kaum. Schumacher scheiterte an Grant und Muller verstolperte seinen Lay-up. Arbaut bestätigte Spartas Bonus (20:33).Düdelingen, ohne großes Selbstvertrauen, kam einfach nicht so richtig in Fahrt. Zudem litt man unter erheblichen Schwächen (9 von 19 zur Pause) von der Freiwurflinie. Glück hatte der T71, als Stephens’ Block auf Smith nicht als viertes Foul geahndet wurde. Diese spektakuläre Aktion provozierte einen Ruck beim Pokalverteidiger. Muller wehrte in der Folge einen Korbversuch desselben Smith ab.Sparta kam ins Stocken, erzielte während 3′ keinen Punkt mehr. Auf der Gegenseite versenkte Schumacher einen Alleingang und traf mit einem Dreier aus einer großen Distanz. Die Differenz betrug nur mehr sechs Punkte (27:33). Die endgültige Zündung des Düdelinger Motors bedeutete dies jedoch noch nicht.

Erst nach der Pause keimten wieder Hoffnungen beim T71 auf. Muller ließ gewohnte Bewegungsschemas aufblitzen und war auch Garant für einen momentanen Umschwung (43:41). Aber es sollte nur ein kleines Strohfeuer sein. Denn der Funken erlosch ganz schnell. Ami Grant war bei der Sparta als Feuerwehrmann präsent. Als Arbaut ein Steal auf Schumacher (43:48) gelang, schien es um den T71 geschehen.

Ruffato konnte noch einmal auf zwei Zähler (50:52) verkürzen. Aber Sparta strotzte vor Siegeswillen und übernahm in überzeugender Manier das Kommando. Mit Kopf und Können wurde der Gegner zu einer Statistenrolle degradiert. Grant und Smith besiegelten bereits bis zur 30′ (52:63) das Schicksal des T71. Das letzte Viertel geriet zu einem Schaulaufen der Bartringer, wo Wolzfeld seine Leistungssteigerung unter Coach Marty bestätigte. So fuhr die 1935 gegründete Sparta in ihrem Jubiläumsjahr ihren fünften Pokalerfolg in ihrer Vereinsgeschichte ein. 


STATISTIK

o „T“-Bestnote: Patrick Arbaut (Sparta Bartringen)
o Viertel: 13:24, 21:15, 18:24, 14:26
o Düdelingen: T. Schumacher 21, Muller 14, Stephens 12, Rajniak 12, Ruffato 7, Hoffmann 0, Schmit 0, Bemtgen 0, Kieffer 0, Siebenbour 0
o Bartringen: Grant 27, Smith 22, Arbaut 14, Wolzfeld 10, Hublart 4, Nittler 3, Engel 3, Weiler 2, Wagner 2, Buzasi 2, Gansen 0, Tripodo 0
o Schiedsrichter: Mouton / Gretsch / Weiwers
o Zuschauer: 4.250 zahlende