Die Luxemburger überzeugten vor rund 150 Zuschauern von Beginn an. Schon nach 7′ landete Minehan den ersten Versuch zum 5:0. Auch wenn beide Zusatzpunkte misslangen, so konnte nur 9′ später Vimont die Führung mit dem zweiten Versuch der Partie auf 10:0 ausbauen. Danach war bis zur Pause Ruhe in der Luxemburger Offensive, so dass die Gäste die Gelegenheit nutzten, um in der 30′ mit einem Strafstoß auf 10:3 zu verkürzen.
Nach dem Seitenwechsel versuchte der Tabellenführer, das Spiel an sich zu reißen, doch die Platzherren überstanden diese Druckphase bravourös und der RCL stellte mit einem Strafstoß von Lowe in der 48′ wieder den Zehn-Punkte-Vorsprung her. Die Stuttgarter wussten bei der besten Saisonleistung der Platzherren, wo Scharnier, Geoffreys, Cohen und Vimond zur Hochform aufliefen, kaum etwas entgegenzusetzen. So sicherte Balthazard in der 52′ einen Versuch zum 18:3. Auch der Drop Kick in der 63′ von den Schwaben zum 18:6 sollte an der Marschrichtung des RCL nichts ändern. In der 67′ setzte Lowe einen Strafstoß zum 21:6 drauf, ehe Rodriguez in der 75′ und 78′ gleich zweimal einen Versuch in die gegnerische Endzone zum 31:6 legte. Kurz vor Spielabpfiff konnten die Stuttgarter noch Ergebniskosmetik betreiben, indem sie auf 31:13 verkürzten.
Nur noch zwei Punkte
Der RCL bleibt weiterhin auf dem dritten Platz der 2. Bundesliga Süd. Der Abstand zum Tabellenzweiten München RFC, der ein Spiel weniger hat, ist jedoch auf zwei Punkte geschrumpft. Der Stuttgarter RC behält weiterhin die Spitzenposition mir fünf Punkten Vorsprung zu den Luxemburgern. Allerdings haben die Schwaben bis jetzt zwei Spiele weniger bestritten.
Am kommenden Wochenende geht für den RCL die Reise zum Tabellenfünften StuSta München, gegen den er im Hinspiel auf dem grünen Tisch mit 0:50 verlor.
T.S.
Zu Demaart
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