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VOLLEYBALL: Gelegenheit, sich zu beweisen

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EM-Qualifikation am Sonntag in der Coque: Doppeltermin für FLVB-Teams

Die FLVB-Nationalmannschaften der Damen – gegen die Schweiz – und Herren – gegen Ungarn – treten an diesem Sonntag zu den EM-Qualifikationsspielen in der Coque an.

Nach den Erfolgen beider Mannschaften im Rahmen der EM der kleinen Staaten vor einem Jahr ist Luxemburg berechtigt, in dieser EM-Kampagne bei den „Großen“ mitzuspielen.

Das spielerische Auftreten steht im Vordergrund. Aber ganz chancenlos sieht man sich auf Resultatsebene nicht: „Wir haben keine Angst vor den Gegnern. Wer nicht kämpft, hat schon verloren, bevor es losgeht. Die Qualität der beiden Mannschaften ist vom Papier her im Vergleich schlechter zu bewerten, aber warum soll man sich gegen Größere verstecken. Es ist auch eine Chance, sich zu beweisen“, gibt der technische Direktor und Nationaltrainer der Herren, Burkhard Disch, die Richtung vor.

Umstellungen

Im Vergleich zum Novotel Cup musste Nationaltrainer Disch seinen Kader auf drei Positionen ändern. Abwesend bzw. nur bedingt zur Verfügung sind Maciek Majchrzak und EM-QUALIFIKATIONFAKTEN

o Die FLVB-Kader:
Herren: Philippe Augustin, Ben Angelsberg, Raoul Jungers, Andy König (alle Diekirch), Ralf Lentz, Juan Pablo Stutz, Franz Vosahlo (alle Strassen), Laurent Schoder (Bartringen), Jan Lux (Düren/D), Dominik Husi (Einsiedeln/CH), Gilles Braas (Walferdingen). Ersatz: Tim Laevaert (Diekirch), Daniel Zuidberg (Lorentzweiler). Coach: Burkhard Disch, Assistant-Coach: Bogdan Birca.
Damen: Liz Alliaume, Nathalie Braas, Michèle Breuer, Betty Hoffmann (alle Walferdingen), Martine Emeringer, Martine Weber, Corinne Steinbach (alle Mamer), Isabelle Frisch, Samirah Frisch, Diane Faber (alle Gym), Analena Mach (Steinfort), Patricia Noesen (Petingen). Coach: Andrei Gorbachev, Assistant-Coach: Ranguel Krivov.

o Sonntag in der Coque:

16.00 Uhr:
Damen: Luxemburg – Schweiz

18.30 Uhr:
Herren: Luxemburg – Ungarn

Rückspiele:

Damen: 15. Mai in Zürich

Herren: 16. Mai in SzombathelyTim Laevaert. Die Position des zweiten Stellers nimmt Raoul Jungers von Diekirch ein. Im Angriff stehen Philippe Augustin und Laurent Schoder im Aufgebot. Hauptstützen sind Steller Gilles Braas sowie die erfahrenen Ralf Lentz, Andy König und Juan Pablo Stutz. Daneben werden die jungen Djamel Belhaouci und Franz Vosahlo ihre Möglichkeiten haben, um sich zu beweisen. Als Libero agiert Dominik Husi.

„Wir haben eine junge Mannschaft, der es aber nicht an erfahrenen Spielern fehlt. Wir sind fähig, guten Volleyball zu zeigen“, so der Spieler aus Walferdingen. Den Gegner einzuschätzen, fällt schwer: „Wir wissen nicht, mit welcher Mannschaft sie antreten werden. Klar ist, dass sie auf einem hohen Niveau agieren. Ein gutes Resultat ist durchaus möglich. Vielleicht schaffen wir eine Überraschung“, analysiert Braas.
Damen-Nationalcoach Andrei Gorbachev hat in seinem Kader die Position der Stellerin dreifach besetzt: Michèle Breuer, Martine Emeringer und Diane Faber. Gesetzt sind die junge Breuer und Emeringer, die aber beim Rückspiel in einer Woche wegen familiären Gründen nicht zur Verfügung steht.

Auf der Libero-Position wird Samirah Frisch zum Einsatz kommen. Sie wird aber für die EM-Qualifikation der kleinen Staaten im Juni auf Malta wegen Studiengründen fehlen. Hier gilt dann Anne-Marie Lebon als Alternative. Gegenüber dem Novotel-Cup-Aufgebot fehlt die weiterhin verletzte Claude Bichel, dafür ist die Anfang des Jahres verletzte Liz Alliaume dabei. Auf den Außenpositionen werden Spielführerin Patricia Noesen und Isabelle Frisch von den jungen Betty Hoffmann und Nathalie Braas unterstützt. Im Mittelblock hat Coach Gorbachev die Wahl zwischen den jungen Alliaume und Analena Mach oder den etwas erfahreneren Martine Weber und Corinne Steinbach.

Zusammenhalt stimmt

Wie bei den Herren ist eine genaue Analyse des Gegners schwierig: „Was wir wissen, ist, dass die Schweiz viele junge Spielerinnen im Aufgebot hat“, weiß Patricia Noesen. Die Angreiferin aus Petingen ist zuversichtlich für Sonntag: „In Leeds haben wir bewiesen, dass wir kämpfen können. Der Zusammenhalt auf dem Platz stimmt. Und wir können zu gegebenem Zeitpunkt richtig Gas geben.“
Wie bereits beim Novotel Cup besteht der Hauptteil des Teams aus jungen Spielerinnen, teilweise sogar erst 14 Jahre alt (Hoffmann, Mach). Noesen sieht das folgendermaßen: „Beim Novotel Cup haben wir das erste Match gewonnen, hatten aber Startprobleme. Das ist jetzt nicht mehr so problematisch. Wenn die jungen Spielerinnen gut ins Match kommen, ‚da rullt et‘. Wenn nur die Jungen auf dem Platz stehen und sie in ein Tief geraten, kommen sie nicht so schnell raus, wenn die Unterstützung der erfahrenen Spielerinnen fehlt.“
cs/dat